Was beim Kauf von einem Grundstück beachtet werden muss

Wer ein Grundstück oder einen Bauplatz kaufen möchte, der muss zahlreiche Punkte beachten. Welche das sind können Sie hier in Ruhe nachlesen.

Wer sich den Traum vom Eigenheim erfüllen möchte und sich dazu entschließt ein Haus zu bauen, der benötigt zunächst einmal ein geeignetes Grundstück. Doch leider ist es gar nicht immer so einfach ein Grundstück oder einen Bauplatz zu finden welcher den eigenen Wünschen und Vorstellungen gerecht wird. Außerdem sind beim Grundstückskauf zahlreiche Dinge zu beachten, damit dem späteren Bauvorhaben auch nichts im Wege steht. Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Thema Grundstückskauf und soll dem Leser einige nützliche Hinweise und Tipps mit auf den Weg geben. Bevor man einen Bauplatz kaufen kann muss man zunächst einmal einen passenden Bauplatz finden. Schließlich kommt für das Bauvorhaben nicht jeder angebotene Bauplatz in Frage – zum Beispiel deshalb weil der dafür vorgesehene Bebauungsplan eine andere Bebauung vorschreibt als man es sich wünscht. Des Weiteren ist man bei der Suche auf eine bestimmte Region bestimmt, schließlich sollte sich das spätere Eigenheim noch einigermaßen in der Nähe der Arbeitsstätte befinden. Und letztendlich spielen die Finanzen natürlich auch noch eine nicht zu vergessende Rolle, denn Grund und Boden kann je nach Region ganz schön teuer sein, weshalb nicht jedes angebotene Grundstück überhaupt in Frage kommen kann. Damit wäre auch schon ein weiterer Punkt angesprochen, nämlich das Thema Finanzen. An dieser Stelle soll darauf hingewiesen werden, dass viele Bauherren den Fehler machen und den Kauf ihres neu erworbenen Grundstücks finanzieren. Doch diese Vorgehensweise ist nicht immer zu empfehlen – schließlich erfolgt die Absicherung des Darlehens durch Eintragung einer Grundschuld. Und mit einer bereits existierenden Grundschuld wird es schwer einen Bankpartner zu finden, welcher das spätere Bauvorhaben finanzieren wird. Finanzierungsexperten sprechen auch von einer so genannten Vorlast, wenn im Grundbuch bereits eine Grundschuld eingetragen ist, die noch valutiert beziehungsweise nicht abgelöst ist. Die einzige Möglichkeit die einem dann noch bleibt ist die, bei der Bank zu finanzieren, die den Grundstückkauf bereits finanziert hat. Allerdings kann die Bank ihre Position schamlos ausnutzen und im Prinzip die Darlehenskondition diktieren. Bevor man ein Grundstück erwirbt sollte man auch unbedingt das Grundbuch auf bestehende Laste überprüfen lassen. Sollten beispielsweise wertmindernde Rechte eingetragen sein, so sollte man vom Kauf lieber Abstand nehmen. Im Zweifelsfall sollte man besser einen Rechtsanwalt befragen, damit man auf der sicheren Seite ist.

Lydia Drekel