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Aktienkurse: Stetiges Steigen und Fallen an der Börse

Aktien sind Wertpapiere, die an den Börsen gehandelt werden. Vor allem Angebot und Nachfrage, aber auch andere Parameter beeinflussen ihren Wert und damit ihren Preis. Dieser kann innerhalb kurzer Zeit stark schwanken.

Viele denken beim Wort Aktienhandel an leicht verdientes Geld. Sie stellen sich den Börsenhandel so vor, dass man nur einige Aktien kaufen und dann warten muss, bis sie im Wert steigen. Anschließend verkauft man sie an den Meistbietenden und hat so ganz einfach eine Menge Geld verdient. Diese Sichtweise ist weder ganz richtig noch völlig falsch. Sicher kann es mal gut laufen und man verdient schnell Geld, aber wahrscheinlicher ist doch, dass man Pech hat und all seine investierten Ersparnisse mit einem Mal unwiderruflich verloren sind. Denn der Aktienhandel hat ziemlich viel von einem Glücksspiel, da man nicht alle Parameter, die den Börsenkurs eines Wertpapiers bestimmen, beeinflussen kann. Ganz zu schweigen davon, dass man als Laie nicht immer up to date ist und sämtliche Insiderinformationen kennt. Der Handel mit Aktien ist ein Vabanquespiel. Das ist auch der Grund dafür, dass Anlegern meist geraten wird, nur einen Teil ihrer Ersparnisse in Aktien und Wertpapierdepots zu investieren, den größeren Teil jedoch in verzinste Festgeldanlagen zu stecken.

Auch wenn der Aktienhandel risikoreich ist, ist er dennoch sinnvoll. Im Prinzip funktioniert das Ganze wie bei der Aufnahme eines Kredits. Da ist beispielsweise ein junger Unternehmer, der zwar eine glänzende Idee, aber kein Kapital hat. Da er ohne Kapital aber auch keinen Bankkredit erhält, liegt seine Idee erst einmal auf Eis. Gründet der junge Unternehmer allerdings eine Aktiengesellschaft, so kann er an das Geld kommen, dass er für seine Idee braucht. Er verkauft Anteile seiner Firma und bekommt dafür Geld von den neuen Anteilseignern, also den Aktionären. Diese erwarten dafür, dass sie das Risiko eingehen und Geld investieren, allerdings auch eine Beteiligung am zu erwartenden Gewinn sowie ein gewisses Mitspracherecht in Firmenangelegenheiten. Die Gewinnbeteiligung wird als Dividende bezeichnet und wird einmal jährlich in der Aktionärshauptversammlung festgelegt. Übrigens können auch gestandene Firmen die Rechtsform ändern und sich dafür entscheiden, Aktien auszugeben. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn eine Firma expandieren will oder neue Investitionen getätigt werden sollen (Beispiel: teure Produktionsmaschinen müssen angeschafft werden).

Aktien werden an der Börse gehandelt. Das ist eine Art Marktplatz, an dem Händler mit Wertpapieren und bestimmten Waren handeln. Ein typisches an der Börse gehandeltes Gut sind etwa Rohstoffe und Metalle. Der Börsenkurs, das ist der Preis für ein Wertpapier oder ein Handelsgut, wird vor allem durch Angebot und Nachfrage, aber auch durch andere Parameter bestimmt.

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