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Der Arbeitslosenbeitrag wird von dem Gehalt abgezogen

Bei dem Arbeitslosenbeitrag handelt es sich um den zur Arbeitslosenversicherung anfallenden Beitrag, der dem Arbeitnehmer von seinem Bruttogehalt abgezogen wird und zu einem niedrigeren Nettogehalt führt.

Wer kennt nicht das Problem, jeden Tag arbeiten zu gehen und laut Lohnschein eigentlich recht gutes Geld zu verdienen, wenn es nicht gerade das Bruttogehalt wäre, von dem viele Arbeitnehmer schwärmen. Die Realität sieht leider anders aus, denn vom Bruttogehalt werden verschiedene Dinge abgezogen, die dann den wirklich teilweise erschreckend niedrigen Netto-Betrag bilden, der letztendlich an den Arbeitnehmer ausgezahlt wird.

Vom Bruttogehalt abgezogen werden die so genannten Sozialversicherungsbeiträge, die sich aus den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung, gesetzlichen Pflegeversicherung, gesetzlichen Unfallversicherung, gesetzlichen Krankenversicherung und Arbeitslosenversicherung zusammen setzen. Vor allem der Arbeitslosenbeitrag singt zunächst oft ab, steigt dann aber immer wieder an, obwohl die Politik immer öfter verspricht, Entlastung zu schaffen, die besonders für den wenig Verdiener von Vorteil wäre. Umgesetzt wird hiervon allerdings nur sehr wenig. Angeblich soll sich nach der neuen Regierung der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung in den nächsten Jahren auf etwa 3 Prozent einpegeln. Für viele Arbeitnehmer ist dies allerdings dennoch zu viel, denn jeder Cent, der mehr bezahlt werden muss, bedeutet auch eine extreme Belastung. Zumal viele Menschen sich gerade im Falle einer eintretenden Arbeitslosigkeit oft sehr im Stich gelassen fühlen und diesen Betrag auch aus dem Grunde nicht nachvollziehen können.

Der Arbeitslosenbeitrag wird zur Hälfte vom Arbeitnehmer und zur anderen Hälfte vom Arbeitgeber entrichtet. Dennoch ist es so, dass der Arbeitnehmer durch die von ihm geleistete Arbeit in der Lage sein muss, beide Beträge zu erwirtschaften. Ansonsten würde sich die Anstellung eines Mitarbeiters für ein Unternehmen nicht lohnen.

Nachdem sich auch die Beiträge der gesetzlichen Krankenkassen zunächst auf einem Einheits-Niveau befunden haben, ganz so, wie von der Regierung gefordert, rudern viele Krankenversicherer ebenfalls wieder zurück und erhöhen die Beitragszahlungen erneut.