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Günstiges Baugeld möchten einige Kunden gerne bekommen

Viele zukünftige Immobilienbesitzer streben nach möglichst günstigen Zinssätzen für eine lange Laufzeit bei auskömmlichen monatlichen Raten. Dafür sollten sie sich mit der Marterie befassen.

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Foto: © Ernst Rose / http://www.pixelio.de

Bauwillige und Käufer bestehender Immobilien sind auf der Suche nach einer günstigen Finanzierung. Dabei bestimmen viele Faktoren die von den Kreditinstituten angebotenen Zinssätze. Auch das persönliche Umfeld des Finanzierungskunden fließt in die Konditionengestaltung ein. In jedem Fall sollte der Kunde sich nicht nur auf ein Angebot, ofmals das seiner Hausbank, verlassen, sondern sich aus unterschiedlichen Quellen Angebote besorgen. Nicht jeder Berater bietet zinsverbilligte Kredite und öffentliche Mittel von sich aus an. Vielfach muss der Kunde selbst nach diesen Möglichkeiten fragen, denn die Kreditinstitute verkaufen am liebsten die eigenen Produkte.

Günstige Baugelder bekommt der Kund für gewöhnlich dann, wenn das Risiko für die finanzierende Bank oder Sparkasse möglichst gering ist. Ein geringes Risko besteht dann, wenn der Finanzierungskunde über erhebliche Eigenmittel verfügt oder Ersatzsicherheit in Form von freien Grundschulden an anderen vorhandenen Immobilien anbieten kann. Eine Finanzierung bis zu maximal fünfzig Prozent der Anschaffungs- oder Herstellungskosten wird mit den günstigsten Zinssätzen angeboten. Ist das Risiko höher, werden auf diese günstigsten Zinssätze Zuschläge erhoben. Diese richten sich wiederum nach unterschiedlichen Riskobereichen. Ein anderer Einflussfaktor ist in den unterschiedlichen Zinsbindungszeiten zu sehen. In normalen Zeiten sind die Zinssätze bei kurzen Laufzeiten geringer als bei langen Laufzeiten. Der Finanzierungskunde hat normalerweise während der kompletten Finanzierungslaufzeiten mindestens einmal ein Zinsänderungsrisiko bei Auslauf der Zinsbindung. Dieses Zinsänderungsrisiko kann er zum Beispiel durch Forward-Darlehen oder Bauspardarlehen verringern.

Günstige Zinssätze kann der Immobilienfinanzierungskunde beispielsweise bei der Inanspruchnahme von öffentlichen Förderungen bekommen. In einigen Bundesländern werden immer wieder Programme zum Beispiel für kinderreiche Familien aufgelegt. Häufig werden diese Darlehen sogar zinslos gewährt bei einer anfänglich sehr moderaten Tilgung. Zu den günstigen Zinssätzen kommt oftmals noch hinzu, dass die Kreditinstitute diese Mittel aus den öffentlichen Förderprogrammen als Eigenkapitalersatz bewerten und damit die Zinssätze für das Hypothekendarlehen infolge des geringeren Risikos senken. Eine weitere Möglichkeit für günstiges Geld besteht in sogenannten Arbeitgeberdarlehen. Insbesondere in großen Firmen gibt es die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstbetrag zinsgünstige Mittel zu erhalten. Diese werden in aller Regel nicht bei den Auskunfteien gemeldet.

Eine staatliche Bank ermöglicht allen Immobilienbesitzern, die ihre Immobilie selbst nutzen, ein zinsverbilligtes Darlehen bis zu einer Höhe von dreißig Prozent der nachgewiesenen Anschaffungs- und Herstellungskosten. Weitere Programme mit günstigen Zinssätzen gibt es für die Verbesserung der Energieeffizienz bei bestehenden Immobilien beziehungsweise für den Bau von Energieeffizienzhäusern.

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