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Wissenswertes über die Entwicklung der Hypothekenzinsen

Von den Hypothekenzinsen sind viele Bereiche betroffen. Für die Banken ist die Entwicklung der letzten Jahre eher negativ, für den Verbraucher jedoch sehr positiv zu sehen. Dies lässt sich leicht und schnell erklären.

Noch vor zwanzig Jahren bewegten sich die Zinsen für eine Hypothek im zweistelligen Prozentbereich. Dies ist Vergangenheit. Heute liegen die Zinsen unter 5 % und können so für mehrere Jahre festgeschrieben werden. Der Darlehensnehmer erhält so für 10 bis 15 Jahre einen relativ günstigen Zinssatz. Dies führt dazu, dass immer mehr Verbraucher sich die Hypothek für die eigene Immobilie leisten können, auch ohne Eigenkapital. Die Zinsen sind in den letzten Jahren bis auf knapp 3 % abgesunken und werden sich auch in Zukunft wohl im einstelligen Bereich bewegen, da die Banken durch die Globalisierung wettbewerbsfähig bleiben und sich so an den ausländischen Banken orientieren müssen. Im Ausland waren Hypotheken mitunter schon vor 20 Jahren günstig, da war jedoch der inländische Markt noch nicht für diese Banken geöffnet.

Für den Verbraucher bedeutet dies, dass er mehr Geld für weniger Zinsen bekommen kann, da die monatlichen Belastungen es zulassen. Sehr viele junge Paare erfüllen sich so recht früh ihren Traum vom eigenen Haus. Dies wird ihnen u. a. durch die niedrigen Hypothekenzinsen ermöglicht. Eine eigene Immobilie stellt eine sichere Altersvorsorge dar, so dass man sagen kann, dass die für den Verbraucher positive Entwicklung der Zinsen bei Darlehen Auswirkungen auf die spätere Rente haben kann. Statistiken beweisen es: Immer mehr Arbeitnehmer nutzen eine Vollfinanzierung zum Erwerb einer Immobilie.

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