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Was ist zu beachten, wenn man sofort Bargeld braucht?

Viele kennen das: Das Geld ist gerade knapp, aber der Kühlschrank muss gefüllt werden. Oft geht auch gerade dann die Waschmaschine kaputt, wenn man es am wenigsten gebrauchen und die Reparatur kaum finanzieren kann.

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Foto: © Dorothea Jacob / http://www.pixelio.de

Nicht wenige waren schon einmal in einer prekären Situation und brauchten auf die Schnelle Geld, um wichtige Anschaffungen zu tätigen. Besonders wenn man wenig verdient oder auf staatliche Leistungen angewiesen ist, wird es am Monatsende finanziell schwierig. Auch wenn man jeden Cent zweimal umdreht, reicht das Geld manchmal einfach nicht. Und wenn dann noch unvorhergesehene Ausgaben dazukommen, gerät der enge Finanzplan endgültig aus den Fugen und die Betroffenen suchen verzweifelt nach einem Ausweg. Glücklich ist in einer solchen Situation, wer auf Unterstützung von Freunden oder Familie zählen kann. Denn im privaten Rahmen werden kleinere Beträge meist schnell und vor allem ohne Zinsen verliehen. Kaum jemand berechnet Freunden oder Familienmitgliedern zusätzliche Kosten für geliehene Geldbeträge.

Denn gerade diese Zusatzkosten sind es, die letztlich dafür sorgen, dass viele Menschen Kredite nicht zurückzahlen können und langsam aber stetig in eine Spirale geraten, aus der sie nur schwer und selten ohne Hilfe von außen wieder herauskommen. In den meisten Fällen, ist es nicht möglich, bei einer seriösen Bank einen Kleinkredit zu bekommen, wenn man arbeitslos oder Geringverdiener ist. Wer keine Sicherheiten bieten kann, kriegt bei seiner Bank sicher keinen Kredit.

Wer jedoch dringend Geld braucht, greift in einer verzweifelten Situation nach jedem Strohhalm. Viele geraten dabei jedoch an dubiose Anbieter, die häufig im Internet aber auch im Anzeigenteil von Zeitungen damit werben, jedem schnell und unkompliziert Bargeld zu verschaffen. Und wer verzweifelt nach Hilfe sucht, lässt sich irgendwann auch auf die Angebote ein, von denen andere lieber Abstand nehmen. Jedem ist klar, dass niemand einfach so Geld verschenkt. Und wer dermaßen unkompliziert Geld verleiht, wird einen Grund haben. Dieser liegt meist nicht in purer Nächstenliebe begründet, sondern ist wirtschaftlicher Natur. Es lohnt sich offenbar, jemandem Geld zu leihen, der es nur schwer zurückzahlen kann. Wer eine geliehene Summe in kleinsten Häppchen zurückzahlt, zahlt neben der Hauptforderung auch eine Menge Zinsen und Gebühren. Viele Anbieter sprechen jedoch auch nur von Bargeld zu günstigen Konditionen – verweigern jedoch die Auszahlung oder vereinbaren am Ende ganz andere Konditionen als sie anfangs versprachen. Glücklich ist dabei tatsächlich, wer kein Geld bekommt. Denn wer erst einmal in die Falle getappt ist, kommt so schnell nicht mehr hinaus. Vorsicht ist also geboten, wenn Bargeld sofort versprochen wird. Wer nur kleine Summen braucht, sollte in Erwägung ziehen, ungenutzte Gegenstände zu veräußern. Häufig lassen sich auch Stromanbieter, etc. auf Ratenzahlungen ein, so dass vielleicht gar kein Kredit benötigt wird. In diesem Fall kommt man günstiger weg, als wenn man sich das Geld für die Stromrechnung leiht.

Eine weitere Möglichkeit sind sogenannte Pfandhäuser, denen man für einen bestimmten Betrag Spielkonsolen, Schmuck oder DVD-Player überlassen kann. Der Betrag orientiert sich dabei am aktuellen Wert des jeweiligen Gegenstandes. Wird dieser nicht innerhalb eines vereinbarten Zeitraumes wieder ausgelöst, wird er vom Pfandhaus verkauft oder versteigert. Auf diese Weise schützt sich der Pfandleiher vor Verlusten. Wer sich nicht sicher ist, ob er sein Pfand rechtzeitig auslösen kann, sollte also im schlimmsten Fall ganz darauf verzichten können.