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Zinsgünstige Baukredite für die Finanzierung nutzen.

Bauherren und Immobilienkäufer streben nach möglichst günstigen Zinssätzen für die Immobilienfinanzierung, damit sich die monatliche Rate in Grenzen hält oder eine höhere Tilgung vereinbart werden kann.

zinsgünstige baukredite
Foto: © Thorben Wengert / http://www.pixelio.de

Die meisten Bauherren oder Hauskäufer sind nicht in der Lage, die Anschaffungs- oder Herstellungskosten sowie die Nebenkosten durch Eigenmittel zu bezahlen. Eine Finanzierung ist notwendig, für die der künftige Kreditnehmer mit einer monatlichen Rate rechnen sollte, die er nachhaltig bezahlen kann. Eine wichtige Position bei der Finanzierung sind die Zinssätze für die Darlehen.

Am günstigsten sind die Darlehen, für die der Immobilienbesitzer keine Zinsen zahlen muss. Eine Nachfrage bei den Eltern oder nahestehenden Personen ermöglicht häufig ein Darlehen in einer begrenzten Höhe, für die nur die Rückzahlung eingeplant werden muss. Häufig vergeben auch Arbeitgeber zinslose oder zinsgünstige Kredite an ihre Arbeitnehmer, die in jedem Fall günstiger als die Bankkredite sind. Das Schöne an den vorgenannten Krediten ist die Tatsache, dass sie nicht in einer persönlichen Auskunft erscheinen und von den Kreditinstituten wie eingebrachtes Eigenkapital behandelt werden. Das bedeutet für das Bankdarlehen, dass zumindest ein großer Teil des benötigten Kredites mit den günstigsten Konditionen versehen werden kann, weil die Bank hierfür ein relativ geringes Risiko sieht. Der kleinere Teil der notwendigen Mittel wird dann mit einem Zinsaufschlag versehen, weil der Kreditgeber hier ein höheres Risiko einkalkulieren muss.

Zinsgünstige Kredite gibt es weiterhin in einigen Bundesländern für bestimmte Käufer oder Bauherren. So können zum Beispiel kinderreiche Familien unter bestimmten Umständen gefördert werden. Die Förderung hängt von den aktuellen beziehungsweise zukünftigen Wohnmöglichkeiten ab und das Familieneinkommen muss sich sowohl netto als auch brutto in einem festgelegten Rahmen bewegen. Diese Förderungen sind auch zinslos und müssen mit einer moderaten Tilgungsrate bedient werden. Weiterhin kann der zukünftige Immobilienbesitzer ein zinsverbilligtes Darlehen einer staatlichen Bank in Anspruch nehmen. Die Antragstellung erfolgt nicht direkt, sondern über die Bank, die das Hauptdarlehen übernimmt. Der Kreditnehmer kann bis zu dreißig Prozent der gesamten Aufwendungen, also inklusive der Kosten für den Makler, das Finanzamt, den Notar und das Amtsgericht, beantragen. Die Zinssätze liegen unter den marktüblichen Sätzen der Kreditinstitute, die Tilgungsrate ist allerdings vorgeschrieben. Eine Besonderheit weisen die Kredite in der Hinsicht auf, dass hier die Abbuchung der Rate nicht monatlich, sondern vierteljährlich erfolgt. Das erfordert sicherlich ein wenig Disziplin von dem Kreditnehmer, dennoch sollte auf diese Finanzierungsmöglichkeit nicht verzichtet werden.

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