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Argentinische Staatsanleihen – immer wieder beliebt

Argentinische Staatsanleihen werden immer beliebter, was sich nicht nur durch Investoren aus dem Inland, sondern auch durch sehr viele Investoren aus dem Ausland erkennen lässt. Die Nachfrage ist sehr groß.

Im Jahre 2002 galt es als extremes Risiko, Argentinische Staatsanleihen aufzunehmen, was daran lag, dass sich das Land als zahlungsunfähig erklärte und deshalb sehr viele Investoren auf ihren Einlagen sitzen blieben. Viele von ihnen klagten ihr Recht gerichtlich ein, da sich Argentinien einige Zeit später nicht mehr in einer Lage befand, die eine Zahlungsunfähigkeit rechtfertigte. Jedoch wurde dies von der argentinischen Regierung zurückgewiesen. Stattdessen bot man den Gläubigern einen so genannten Forderungsverzicht an, wonach diese auf zwei Drittel ihres Geldes verzichten sollten. Viele dieser Gläubiger kamen aus Deutschland.

Dennoch entschieden sich kurz danach wieder sehr viele Investoren, sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland, in die Argentinischen Staatsanleihen zu setzen. Vor allem konnten deutlich geminderte Risikofaktoren, die sich auf die Zinsen auswirken, erreicht werden, was viele Investoren anlockte.

Bereits kurz nach der Freigabe der Boden-Anleihen war die Nachfrage so hoch, dass sie weit überzeichnet war. Man geht von bis zu 400 Prozent aus. Die Investoren aus dem Ausland wollten unbedingt alle ihr Stückchen abbekommen.

Wer sich für diese argentinischen Staatsanleihen interessiert, der sollte sich vorher unbedingt ausführlich darüber informieren. Vielen erscheint es sehr praktisch, dass die Rendite sehr hoch ist, allerdings ist sie meist auch nur genauso kurzfristig, was Vielen nicht einleuchten möchte. Um kein zu hohes finanzielles Risiko einzugehen, ist es deshalb unbedingt notwendig, sich ausreichend zu informieren. Unter anderem finden sich im Internet Tipps und Tricks darüber, was man bei einem solchen Geschäft beachten sollte. Wer jedoch voll und ganz auf der richtigen Seite stehen möchte, der sollte sich eine fachmännische Beratung durch einen Experten einholen. Dieser wird auf alle wesentlichen Faktoren ausdrücklich hinweisen und kann eine große Hilfestellung bieten, die nicht zu unterschätzen ist. Die Inanspruchnahme eines solchen Beraters kann unter Umständen Geld kosten.