Private Schulden – eine Schuldnerberatung kann helfen

Eine Schuldnerberatung kann sinnvoll sein, wenn jemand in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist und Rechnungen nicht begleichen kann. Es ist wichtig, dass sich der Berater einen Überblick verschaffen kann.

Viele Menschen sind aus unterschiedlichen Gründen verschuldet: Wenn z. B. eine plötzliche Krankheit auftritt und man für eine teure medizinische Behandlung ein Darlehen aufnehmen muss oder Rechnungen für Einkäufe nicht bezahlen kann. In dieser Situation ist es besonders wichtig, einen Überblick über die eigene finanzielle Lage zu behalten. Zahlreiche Menschen, die Rechnungen erhalten und wissen, dass sie diese nicht bezahlen können, vermeiden es, die Briefe zu öffnen und zu sortieren. Auf diese Weise wird die Situation schnell unüberschaubar, und es werden hohe Mahnkosten in Rechnung gestellt.

Eine Schuldnerberatung kann Menschen helfen, die hoch verschuldet sind und den Überblick über ihre finanziellen Verpflichtungen verloren haben. In nahezu jeder größeren Stadt gibt es Beratungsstellen für Verschuldete; sie werden oftmals von karitativen Institutionen getragen, und die Beratung ist kostenlos. Der Hilfesuchende kann einen Termin bei einem Schuldnerberater vereinbaren und in dem persönlichen Gespräch die eigene Situation darlegen. Damit sich der Berater ein vollständiges Bild von der Situation des Schuldners machen kann, ist es wichtig, dass diese wahrheitsgemäß beschrieben wird. Der Schuldner sollte keine offenen Rechnungen oder anderweitige Forderungen verschweigen. In der Regel ist es notwendig, dass er dem Berater sämtliche Rechnungen, Mahnungen und weiteren Dokumente, die in Zusammenhang mit seinen Schulden stehen, vorlegt. Wenn sich der Berater einen Überblick verschafft hat, wird der Schuldner umfassend beraten. Es kann z. B. eine Privatinsolvenz angemeldet werden, oder der Schuldner versucht, sich mit den Gläubigern auf Tilgung der Schulden in kleinen monatlichen Raten zu einigen.

Inhalt

Rubriken