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Die pauschale Lohnsteuer einfach online einsehen

Pauschal wird die Lohnsteuer vor allem bei sogenannten Minijobs gezahlt. Arbeitgeber zahlen in diesen Fällen einen Lohn von maximal 400 Euro und haben darauf einen festen Steuersatz, der stets gleich bleibt.

Bei sogenannten Minijobs bis zu einem Verdienst von 400 Euro im Monat gibt es zwei Alternativen, die Lohnsteuer zu berechnen. Hierzu können auch zahlreiche Tipps im Internet angesehen werden, die bei allgemeinen Steuerfragen weiterhelfen. 400-Euro-Jobs werden im Normalfall von Arbeitgebern vergeben, wenn sie eine Aushilfe benötigen oder eine Hilfskraft, die nur eine begrenzte Zeit pro Woche arbeitet. Maximal werden Minijobber meist 20 Stunden pro Woche beschäftigt, Regelungen hierfür können ebenfalls online eingesehen werden. Zur Berechnung einer pauschalen Lohnsteuer gibt es zwei Alternativen, zum einen die einheitliche Pauschsteuer mit zwei Prozent. Darin sind bereits der bekannte Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer enthalten. Die zweiprozentige Lohnsteuer tritt in Kraft, wenn der Arbeitgeber keine Lohnsteuerkarte verlangt. Zudem muss der Rentenversicherungsbeitrag gezahlt werden, der ebenfalls aus einem Pauschalbeitrag besteht. Der Beitrag zur Rentenversicherung beträgt in diesem Fall 15 Prozent und muss an die zuständige Stelle abgeführt werden.

Eine zweite Alternative für die Zahlung der pauschalen Lohnsteuer ist ein Steuersatz von 20 Prozent. In diesem Fall wird kein pauschaler Beitrag zur Rentenversicherung gezahlt und eine Lohnsteuerkarte liegt vor. Zudem müssen der sogenannte Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer gesondert gezahlt werden. Die zweite Alternative tritt besonders in Kraft, wenn ein sogenannter Minijob neben einer eigentlichen Hauptbeschäftigung ausgeübt wird. Genau wie bei der ersteren Variante können maximal 400 Euro im Monat verdient werden. Ein Unterschied besteht jedoch in der Krankenversicherung, da mit einer Hauptbeschäftigung eine Versicherungspflicht besteht. Um beide Jobs zusammenzurechnen, muss die Krankenkasse in jedem Fall darüber in Kenntnis gesetzt werden, da nur so der korrekte Beitragssatz errechnet werden kann. Bei einer Zweitbeschäftigung sollten beide Arbeitgeber in jedem Fall darüber in Kenntnis gesetzt werden. Manche Jobs verlangen ein hohes Engagement und erlauben daher keine weitere Nebenbeschäftigung. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollten sich Interessierte für einen Minijob im Internet über das Arbeitsrecht informieren.

Eine Besonderheit besteht bei der Zahlung der jeweiligen Lohnsteuer für einen Minijob. Dies betrifft im Normalfall nur den Arbeitgeber, da er für die Abführung der Lohnsteuer zuständig ist. Die Lohnsteuer für Minijobs muss an eine speziell eingerichtete Zentrale abgeführt werden, wobei dies je nach Land unterschiedlich sein kann. Arbeitgeber sollten sich bei der zuständigen Stelle informieren, wie eine Minijob-Stelle ordnungsgemäß angemeldet wird. Dieser bürokratische Vorgang ist notwendig, um eine Beschäftigung im Graubereich zu verhindern und die Steuern richtig abzuführen. Arbeitgeber können Minijobs meist für die eigenen Steuern angeben, um diese davon abzusetzen beziehungsweise zu sparen. Im Zweifel sollten Steuerberater hinzugezogen werden, die Genaueres über steuerliche Vorteile von Minijobs berichten können. Ist der Minijob ordentlich angemeldet und die Steuern werden abgeführt, kann der Beschäftigung einer Hilfskraft nichts im Wege stehen.

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