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Kraftfahrzeugsteuer berechnen: Diese Punkte zählen

Wer in Deutschland ein Fahrzeug anmeldet, muss für dieses in der Regel Steuern bezahlen. Viele Verbraucher lassen das beim Kauf außer Acht. Worauf kommt es jedoch bei der Berechnung an?

Das Auto ist und bleibt des Deutschen Kind. Das zeigt nicht zuletzt die hohe Verkehrsdichte und die Anzahl der jährlich neu zugelassenen Fahrzeuge in Deutschland. Bevor sich ein Verbraucher jedoch zum Kauf eines Automobils entscheidet, sollte er die anfallenden Kosten genau betrachten und abwägen. Hierbei kommt es nicht nur auf die konkreten Anschaffungs- und täglichen Benzinkosten an, sondern in erheblichem Maße auch auf die Höhe der notwendigen Versicherungen und der zu zahlenden Steuern. Gerade die beiden letzten Posten werden gern außer Acht gelassen, wenn es um den Kauf eines neuen Pkws geht. Während der Fahrzeughalter bei der Entscheidung für oder gegen eine Versicherung über eine weitreichende Entscheidungsfreiheit verfügt, sieht das beim Thema Steuern deutlich anders aus. Hier stehen die tatsächlich anfallenden Sätze von vornherein fest. Doch wonach richten sich diese eigentlich konkret?

Autos unterscheiden sich nicht nur rein äußerlich, sondern vor allem auch darin, was ihre Leistungsfähigkeit und ihre Umweltverträglichkeit anbelangt. Es macht eben einen ganz erheblichen Unterschied, ob es sich bei dem Fahrzeug um einen hochmotorisierten, großen Geländewagen handelt oder um einen Kleinwagen mit geringem Benzinverbrauch. Und genau hier setzt auch die Berechnung der Kraftfahrzeugsteuer an. Um Anreize für die Anschaffung eines umweltfreundlichen Fahrzeugs mit geringem Benzinverbrauch zu bieten, werden große Fahrzeuge mit großem Hubraum und großem Benzinbedarf in der Regel deutlich höher besteuert als Kleinwagen. Die Höhe der CO2-Emission bzw. der Umweltverträglichkeit ist somit in besonderem Maße entscheidend für die Steuerberechnung. Für Neuwagen, die auf dem neusten Stand der Umwelttechnik sind, fallen in der ersten Zeit zum Beispiel gar keine bzw. äußerst geringe Steuern an. Wer also bei der Kraftfahrzeugsteuer sparen möchte, sollte sich bei der Wahl des Fahrzeugs gut beraten lassen.

Diese Schwierigkeit gilt es vor allem dann zu beachten, wenn es um den Kauf eines gebrauchten, älteren Fahrzeugs geht. Diese erfüllen in der Regel nicht alle aktuellen Umweltstandards und werden daher üblicherweise höher besteuert als umweltfreundlichere Neuwagen. Wer sich für die Anschaffung eines niedrig besteuerten Fahrzeugs interessiert, kann sich zum einen beim Fachhändler informieren, mit welchen Steuersätzen zu rechnen ist. Darüber hinaus kann auch ein Besuch bei der Zulassungsstelle bzw. beim Finanzamt hilfreich sein, um die entsprechenden Fakten in Erfahrung zu bringen. Natürlich stehen auch im Internet diverse Vergleichsportale und Informationen zur Verfügung, um die Entscheidung für oder gegen ein Fahrzeug auf eine solide Basis zu stellen. Dadurch lassen sich in erheblichem Maße Steuern sparen. Das gilt im Übrigen auch für die Versicherungen, denn alte Wagen mit hoher Kilometerleistung und großem Hubraum sind hier ebenfalls deutlich teurer als neuere Kleinwagen.