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Geschäftskonto eröffnen: Was muss ich beachten?

Wenn man sich für die Selbständigkeit entscheidet, sollte man auch ein Geschäftskonto einrichten, über das dann alle finanziellen Transaktionen laufen. Was aber ist bei einem Geschäftskonto alles zu beachten?

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Als Selbstständiger sollte man über ein gesondertes Konto verfügen, über das man sämtliche geschäftliche Transaktionen laufen lässt. Dies ist empfehlenswert, da man bei einer strikten Kontotrennung nicht Gefahr geht, Privates mit Geschäftlichem zu vermischen. Auch für die Buchhaltung ist eine getrennte Kontoführung wesentlich übersichtlicher. Ein solches Geschäftskonto zu eröffnen ist bei fast jeder Bank in Deutschland möglich. Allerdings unterscheiden sich die Konditionen, zu denen das Konto eröffnet und geführt werden kann. Bei manchen Geldinstituten zahlt man keine Kontoführungsgebühren, bei anderen liegen diese teilweise bei knapp 100 Euro.

Angesichts dessen mag manch einer dazu tendieren, einfach ein weiteres Girokonto zu eröffnen und dies als Geschäftskonto zu führen. Grundsätzlich ist das durchaus möglich und hängt letztendlich auch von der Art der Existenzgründung ab. Allerdings bietet ein offizielles Geschäftskonto auch den Vorteil einer umfassenden Beratung durch das Geldinstitut. Diesbezüglich sollte man sich vorab unbedingt informieren, denn nicht alle Banken unterstützen automatisch jedes Gründungsvorhaben. Die Eröffnung eines Geschäftskontos kann also unter Umständen auch abgelehnt werden. Regionale Geldinstitute haben jedoch häufig den Auftrag zur Unterstützung von Existenzgründungen und knüpfen nicht übermäßig viele Bedingungen an ein Geschäftskonto.

Die Einzelheiten lassen sich in jedem Fall in einem persönlichen Beratungsgespräch klären. Ein guter Kontakt zum Kundenberater ist von Vorteil, damit eventuell auftretende Probleme schnell und kompetent gelöst werden können. In manchen Fällen wird auch versucht, dem Existenzgründer in Verbindung mit seinem Konto eine Versicherung anzubieten. Diese kann für den Selbstständigen nützlich sein, muss es aber nicht zwangsläufig. Am besten informiert man sich bereits im Voraus, welche Zusatzleistungen in Frage kommen und holt sich auch mehrere Angebote ein, um diese zu vergleichen. Nur dann kann man sichergehen, dass das Geschäftskonto nicht nur zu einem Vorteil für die Bank, sondern auch für den Existenzgründer wird.

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