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Gesetzliche Sozialversicherung: Soziale Sicherheit!

Heute sind alle in einem Beschäftigungsverhältnis Stehenden, auch bei geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen, in die gesetzliche Sozialversicherung eingebunden. Nur so kann man Sozialleistungen in Anspruch nehmen!

In der Regel muss in Deutschland jeder, der einer Beschäftigung nachgeht, in die gesetzliche Sozialversicherung einzahlen, also in die gesetzliche Renten- wie auch Krankenversicherung. Diese Regelung trifft auch auf Menschen zu, die geringfügig beschäftigt sind. Ist dies der Fall, so erhält man einen Sozialversicherungsausweis, den der Träger der Rentenversicherung ausstellt. Unterschiedliche Angaben finden sich auf dem Ausweispapier. Dies sind insbesondere der Name des Beschäftigten, also der Vor- wie auch der Nachname, sowie die Sozialversicherungsnummer, also die Nummer dessen, der versichert ist.

Sehr häufig ist der Sozialversicherungsausweis nicht mit einem Antrag verbunden. Vielmehr wird er ganz automatisch erstellt. Studenten beispielsweise, die zum ersten Mal in ihrem Leben eine Arbeit antreten, erhalten den Ausweis auf dem Postweg zugesandt. Auch bei Schülern, die einer Beschäftigung nachgehen, wie beispielsweise dem Austragen von Zeitungen, ist dies der Fall. Oftmals nämlich wird ein Arbeitnehmer von seinem neuen Arbeitgeber bei der Krankenkasse angemeldet, die wiederum die Anmeldung an die Rentenversicherung übermittelt. Stellt die Rentenversicherung fest, dass für den jeweiligen Arbeitnehmer noch kein Rentenausweis ausgegeben wurde, vergibt sie eine Sozialversicherungsnummer und versendet den neu erstellten Ausweis. Nur so kann der Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber den Sozialversicherungsausweis bei Arbeitsantritt vorlegen. Nur Beamte sind nicht in der gesetzlichen Sozialversicherung eingebunden.

Noch bis zum Ende des Jahres 2008, also bis zum 31.12.2008, war jeder Inhaber des Sozialversicherungsausweises per Gesetz verpflichtet, diesen immer bei sich zu führen, wenn er arbeitete. Wichtig war, dass der Ausweis mit einem Lichtbild versehen war, damit man den Ausweisinhaber auch identifizieren konnte und wusste, wer Beiträge an die gesetzliche Renten- und Krankenversicherung abführt. Inzwischen wurde diese Pflicht aufgehoben, da es nun zum Pflichtenbereich der Arbeitgeber gehört, neue Beschäftige für die gesetzliche Sozialversicherung anzumelden. Arbeitnehmer müssen sich aber, etwa für mögliche Kontrollen, jederzeit mit Ausweispapieren ausweisen können.

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