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Günstige Pferdehaftpflichtversicherung – für den Reiter

Für den Reiter und Pferdebesitzer ist eine günstige Pferdehaftpflichtversicherung unumgänglich. Sie kann als Zusatzversicherung zur Privathaftpflicht abgeschlossen werden, ist aber auch eigenständig möglich.

Nicht jeder hat ein Pferd. Solche großen Tiere sind in der normalen Privathaftpflicht nicht eingeschlossen. Sie können aber als Zusatzversicherung einbezogen werden. Dies sollte der erste Schritt sein. Wie hoch wird der Mehrbeitrag sein? Mit dieser Angabe kann man dann nach günstigeren Angeboten suchen.

Am schnellsten geht es im Internet. Man erhält sofort Angebote von Versicherern und von Versicherungsmaklern. Letztere haben selbst schon nach günstigen Versicherungen gesucht und Angebote verglichen. Deshalb können sie eine gute Vergleichsmöglichkeit bieten. Beim Makler ist die Versicherung nicht teurer wie bei der Versicherung selbst.

Ein solcher Vergleich zeigt große Unterschiede. So kann die billigste Versicherung einen Jahresbeitrag von 56,64 Euro verlangen, die teuerste dagegen 522,71 Euro. Da sollte man dann doch erst einmal die Versicherungsbedingungen durchsehen. Der Beitrag hängt beispielsweise von der Höhe der Versicherungssumme und von einer vereinbarten Selbstbeteiligung ab. Auch das Stockmaß, also die Größe des Pferdes, spielt eine Rolle. Günstiger sind Pferde zu versichern, die nicht geritten werden, wie Fohlen, Zuchtpferde oder Pferde, die das Gnadenbrot genießen.

Im Kleingedruckten können sich noch weitere Unterschiede finden. Ist eine Reitbeteiligung versichert? Wenn das Pferd nicht im eigenen Stall steht: Sind Mietsachschäden mitversichert? Werden Kutschfahrten unternommen oder wird aktiv an Pferderennen teilgenommen? Auch das Reiten ohne Sattel kann versichert sein. Haben Sie einen Hengst im fortpflanzungsfähigen Alter? Dann kann eine günstige Pferdehaftpflichtversicherung auch die Haftung infolge eines ungewollten Deckaktes einschließen.

Wenn man dann eine günstige Pferdehaftpflichtversicherung gefunden hat, sollte man einmal im Jahr vor der Kündigungsmöglichkeit nachsehen, ob die Bedingungen noch gelten. Wenn das Pferd im nächsten Jahr nicht mehr geritten wird, sondern das Gnadenbrot erhält, muss man die Versicherung rechtzeitig auf den günstigeren Tarif umstellen lassen. Auch im umgekehrten Falle sollte man daran denken. Wer sein Fohlen jetzt regelmäßig reitet, muss für das höhere Risiko dann eben auch etwas mehr bezahlen.