Mit Hausratversicherung Wasserschaden erträglich machen

Vor allem in älteren Häusern drohen mit der Zeit Wasserrohrbrüche. Neben den Unannehmlichkeiten, die die ungewollte Feuchtigkeit mit sich bringt, kann die Renovierung richtig teuer werden.

In die Wände seiner Wohnung oder seines Hauses kann so leicht niemand blicken, um den Zustand der wasserführenden Rohre zu überprüfen. Selbst bei einem Hauskauf übernimmt der neue Hausbesitzer meist das Innenleben seines Hauses auf gut Glück und hofft, dass die Rohre auch weiterhin dicht sind. Doch letztlich sind Wasserrohre, vor allem jene älteren Datums, Verschleißteile, die irgendwann porös werden und lecken oder sogar ganz brechen. Im schlimmsten Fall schießt das Wasser geradezu aus den Wänden und läuft an ihnen hinab wie an den Felswänden eines Wasserfalls.

Die Gebäuderversicherung deckt üblicherweise den Schaden an Mauern und Boden und gewährleistet auch die Ersetzung des defekten Rohrsystems. Nicht automatisch mitversichert sind dagegen die Einrichtungsgegenstände, die durch den unverhhofften Wassereinbruch Schaden genommen haben: allen voran Teppiche, Lampen, Möbel oder auch Bücher, Fernseher oder wichtige Unterlagen. Deren Wert kann leicht die Kosten des rein baulichen Schadens überschreiten. Für diesen Fall ist eine geeignete Hausratversicherung hilfreich, die in der Höhe der Versicherungssumme auch dem tatsächlichen Wert des Inventars angemessen ist. Wer einmal einen Wasserschaden im Haus hatte, weiß, wie langfristig und umfangreich die Beseitigung der Schäden sein kann, da auch nach der Behebung des eigentlichen Rohrbruchs noch lange Probleme mit Feuchtigkeit auftreten können.

Inhalt

Rubriken