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Pferde-Haftpflichtversicherung braucht jeder Besitzer

Wer ein Pferd besitzt, sollte auch eine Haftpflichtversicherung für Pferde haben. Sonst haftet der Halter für alle Schäden, die das Tier verursacht, mit seinem gesamten Vermögen, unabhängig von der Schuldfrage.

Es gibt zahlreiche Reitställe in Deutschland, viele Mietställe und Pferdehöfe, aber ebenso viele private Reiter, die ihr Pferd zu Hause unterbringen. Wenn man einen Bauernhof besitzt, ist dies natürlich optimal, oder aber man kann sich einen Gemeinschaftsstall mit mehreren Pferdebesitzern teilen. In einem Reitstall können Boxen angemietet werden, dort kann der Besitzer sein Tier unterstellen und selbst versorgen oder eine Betreuung durch Angestellte des Betriebes gleich mitbuchen. Pferde sind wie alle Tiere und Menschen Stimmungsschwankungen unterworfen, die der Besitzer durch eine enge Vertrautheit erkennen kann. Fremde, die das Tier nicht kennen, können manchmal nicht voraussehen, wie es reagieren wird. Dies greift besonders bei öffentlichen Reitställen, wo viele Leute ein- und ausgehen. Wenn man als Pferdebesitzer eine Privat-Haftpflichtversicherung hat, dann deckt dies nur die Schäden durch Kleintiere ab, Hunde oder Katzen etwa. Das Risiko eines Unfalls mit Beteiligung eines Pferdes muss extra abgesichert werden. Hier greift die Haftpflichtversicherung für Pferde, die inzwischen von mehreren Versicherungsgesellschaften angeboten wird. Selbst wenn man sein Tier auf dem heimischen Grund und Boden hält, ist nicht auszuschließen, dass es Schäden bei Dritten verursacht.

Wenn das Pferd einem unbeteiligten Dritten Sach- oder Vermögensschäden zufügt, kann dies für den Besitzer sehr teuer werden. Man haftet als Halter für alle Schäden mit dem gesamten Vermögen. Hier ist es unerheblich, ob man dies verschuldet hat oder nicht. Ein Tier kann aus dem sicheren Stall oder der Weide entkommen und einen Verkehrsunfall verursachen: Der Halter haftet. Es kann andere Pferde verletzen oder im Stall eine Box beschädigen, auch hier haftet der Halter. Das Szenario kann endlos ausgeweitet werden, der Halter ist immer verantwortlich und kann zur Rechenschaft gezogen werden. Eine private Haftpflichtversicherung für Pferde, sofern das Tier nicht gewerblich genutzt wird, deckt z. B. Fremdreiterrisikos ab und Flurschäden, auch private Kutschfahrten und die Teilnahme an Turnieren. Das Tier ist bei Reitbeteiligungen ebenfalls versorgt. Haftpflichtversicherungen für Pferde sind bis zu 3 Jahre im Ausland gültig, davon ausgenommen sind die USA und Kanada, dort müssen extra Versicherungen abgeschlossen werden.

Bei der Haftpflichtversicherung für Pferde gibt es Abstufungen, die sich auf die Größe des Pferdes beziehen. Demnach sind Kleinpferde und Ponys zu einem günstigeren Tarif versichert als Großpferde, was mit der Tatsache zusammenhängt, dass ein großes Tier einen wesentlich größeren Schaden anrichten kann. Die Beiträge schwanken stark zwischen den Versicherungsunternehmen, hier lohnt sich ein umfassender Vergleich. Man sollte auch darauf achten, ob wirklich alle Risiken abgedeckt sind und dass die Deckungssumme hoch genug ist. Wenn beispielsweise ein Verkehrsunfall mit Personenschaden entsteht, dann kann es sich auf eine recht hohe Schadenssumme belaufen. Wenn man eine Online-Versicherung abschließt, ist auch darauf zu achten, dass sie ein 24-Stunden-Service bereithält, denn was nützt die beste Versicherung, wenn man keinen Ansprechpartner hat. Die meisten Unfälle halten sich nun einmal nicht an die gängigen Bürozeiten.

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