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Vandalismus: ein Problem in vielen größeren Städten

Zerstörungswut als Ausdruck von Aggressivität und Provokation zeigt sich heute häufig vor allem in größeren Städten: Es werden Mauern mit Graffitis versehen, Autos zerstört, manchmal sogar Gräber verwüstet.

Den Begriff für vandalistisches Verhalten prägte ein Bischof bereits im 18. Jahrhundert. Er leitete ihn von dem germanischen Volksstamm der Vandalen ab, die bei ihren Angriffen auf Rom bewusst auch Kunstwerke zerstörten.

Man unterscheidet mehrere Arten von Zerstörungswut. Einige, meist jugendliche Männer, verwüsten öffentliches Eigentum aus Ermangelung anderer, lustvoller Beschäftigungsmöglichkeiten oder einfach aus Imponiergehabe heraus. Oft wollen sie mit ihrem normverletzenden Verhalten aber auch bewusst die Öffentlichkeit provozieren. Eine andere Variante ist das mutwillige Zerstören von Kunstwerken, Denkmälern oder Kirchenschätzen. Auch hier wollen die Täter häufig ihre Wut auf herrschende, gesellschaftliche Normen oder auf die Religion zum Ausdruck bringen. Immer häufiger wird aber auch vandalistisches Verhalten gegenüber virtuellen Daten und Artikeln im Internet. Zum Teil aus purer Lust werden Inhalte zerstört, verändert oder gar gelöscht.

Diese Verhaltensweisen werden in Deutschland als Straftaten geahndet und können die Täter viel Geld kosten oder sogar eine Gefängnisstrafe nach sich ziehen. Diejenigen, die ihre Wut und Aggressivität nicht im Griff haben, benötigen sogar eine Art Therapie, die in der Regel von geschulten Sozialarbeitern übernommen wird.

Klar abgrenzen muss man diese Form von Destruktivität im öffentlichen Raum aber von normalen Verschleißerscheinungen an Gebäuden oder Zerstörung aufgrund von Fahrlässigkeit oder Unachtsamkeit, da hier keine mutwillige Beschädigung fremden oder öffentlichen Eigentums vorliegt.

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