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Hundehaftpflicht: Preisvergleich und Leitungsvergleich

In einem unbeaufsichtigten Moment können alle Hunde Schäden anrichten. Gut, wenn der Besitzer dann richtig versichert ist. Vor Abschluss sollten die Leistungen der verschiedenen Versicherungsanbieter verglichen werden.

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Foto: © Torsten Gruber / http://www.pixelio.de

„Der tut nichts“, sagen viele Hundebesitzer über ihren Vierbeiner. Doch der Hund muss nicht bösartig sein, um Schäden anzurichten. Im Eifer des Spiels ist schnell ein Kleidungsstück zerrissen. Sieht das Tier einen anderen Hund, läuft er unvermittelt auf die Straße und kann dort einen folgenschweren Unfall verursachen. Kommen dabei auch Menschen zu Schaden, können die hohen Kosten für den Hundehalter im schlimmsten Fall zu lebenslangen Schulden werden. Selbst bei kleinen Hunden ist es deshalb sicherer, eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen. Eine Haftpflichtversicherung kommt nicht nur für berechtigte Forderungen auf. Sie wehrt auch unberechtigte Schadenersatzforderungen ab und erspart dem Versicherungsnehmer damit unangenehmen Rechtsstreit.

Im Internet gibt es Portale, in denen die Preise der verschiedenen Versicherungsanbieter verglichen werden. Die billigste Versicherung muss allerdings nicht immer die beste sein. Deshalb sollte der Kunde auf mehrere Dinge achten. Erstens muss die Versicherungssumme hoch genug sein. Zweitens gibt es Unterschiede bei der Selbstbeteiligung. Der Selbstbehalt, in dessen Höhe der Besitzer im Schadensfall erst einmal selbst aufkommen muss, variiert von Anbieter zu Anbieter. Auch ein Blick auf die Liste der Länder, in denen die Haftpflicht gilt, lohnt sich. Denn nicht immer möchte man sein Haustier im Urlaub in einer Tierpension zurücklassen.

Nicht zuletzt auf Ausschlussklauseln sollten Hundebesitzer achten. Wird verlangt, dass der Hund in der Öffentlichkeit stets an der Leine geführt wird, ist Vorsicht geboten. Richtet der unangeleinte Hund Schaden an, kann es dann schwierig werden, den Schaden über die Versicherung zu regulieren. Schwer haben es inzwischen Besitzer von Kampfhunderassen, ihren Vierbeiner zu versichern. Manche Versicherer lehnen es von vornherein ab, Pitbull-Terrier, Staffordshire und Co. überhaupt zu versichern. In jedem Fall sollte bereits ein Hundewelpe versichert werden. Denn auch junge Hunde können schon Schäden anrichten. Anders als Katzen, Kaninchen, Hamster und Vögel sind Hunde nicht in der Privathaftpflicht des Halters inbegriffen, auch dann nicht, wenn sie noch sehr klein sind.

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