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Deutsche Krankenkassen einem Vergleich unterziehen

Viele Menschen, die einer abhängigen Beschäftigung nachgehen oder sich in einer Ausbildung befinden, sind gesetzlich krankenversichert. Bei der Suche nach einem guten Versicherer kann sich ein Vergleich lohnen.

Das System der Krankenkassen ist in private und gesetzliche Versicherungen unterteilt, wobei grundsätzlich jeder Mensch krankenversichert sein müsste. Notwendig wird dies in jedem Fall, wenn einer normalen abhängigen Beschäftigung nachgegangen wird. Befinden sich Personen noch in einer Ausbildung, entweder in einer Schule oder in einem Studium, können diese im Normalfall über die Familie mitversichert werden. Dies gilt allerdings nur bis zu einem bestimmten Lebensalter, ab diesem Zeitpunkt wird dann eine eigene Versicherung fällig. Privat krankenversichert sind meist Personen, die einer selbstständigen Tätigkeit nachgehen, oder Beamte. Diese Personengruppen haben nicht die Pflicht, sich gesetzlich zu versichern und können daher eine private Versicherung abschließen. Anders als bei einer gesetzlichen Krankenkasse leistet der Versicherte bei der privaten den Betrag für eine ärztliche Behandlung zunächst selbst geleistet und bekommt diese anschließend zurückerstattet. Je nach Leistungsumfang einer privaten Krankenversicherung können die Behandlungsmöglichkeiten die einer gesetzlichen Kasse übersteigen, und es sind gewisse Extras möglich wie beispielsweise eine Chefarztbehandlung.

Auch gesetzlich Krankenversicherte haben die Möglichkeit, sich eine möglichst gute Behandlung zu sichern. Dies sollte bereits bei der Suche nach einer eigenen Krankenversicherung beginnen, indem einzelne Versicherungen miteinander verglichen werden. Im Internet haben sich einige Portale darauf spezialisiert, einzelne Versicherer und ihre Leistungen sowie die jeweiligen Beiträge miteinander zu vergleichen. Grundsätzlich ist der Beitragssatz für eine gesetzliche Krankenversicherung gleich geregelt, doch es kann auch Unterschiede bei einigen Kassen geben, wenn diese beispielsweise Zusatzbeiträge erheben. Kunden einer Krankenkasse sollten dann darauf achten, ob die Beiträge in einem angemessenen Preis-Leistungs-Verhältnis stehen. Über ein entsprechendes Online-Portal können zunächst sämtliche Krankenkassen aufgelistet werden und auf ihren Tarif hin untersucht werden.

Über eine einfache Suche im Internet kann zunächst ein Portal angesteuert werden, welches die Tarife einzelner Versicherer und die gewünschten Leistungen berücksichtigt. Wichtig bei einem Vergleich ist die Angabe, welchen Berufsstand man innehat und ob eine Vorversicherung besteht. Anschließend können die gewünschten Leistungen einer Krankenkasse für den eigenen Tarif gewählt werden, wobei zusätzliche Leistungen meist auch einen erhöhten Beitrag mit sich bringen. Für eine Krankenhausbehandlung kann beispielsweise ausgewählt werden, ob die Unterbringung in einem Einbett- oder Mehrbettzimmer stattfinden soll und ob es eine Standard- oder Chefarztbehandlung geben soll. Zusätzliche Versicherungsoptionen gelten für einen fälligen Zahnersatz und ein Krankentagegeld, welches bei einer Berufsunfähigkeit gezahlt werden kann. Viele Tarife von Krankenversicherungen beinhalten einen gewissen Selbstbehalt, der für ein Jahr gilt. Dieser Selbstbehalt muss für Behandlungen in einem Jahr getragen werden, erst Beträge die darüber hinausgehen, werden von der Versicherung übernommen. Die monatlichen Beiträge sinken je nach gewähltem Selbstbehalt. Bei diesen Tarifen sollte jedoch auch darauf geachtet werden, dass Arztrechnungen bis zu diesem Betrag erst einmal selbst gezahlt werden müssen.

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