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Private Krankenversicherung

Die Private Krankenversicherung ist eine wichtige Versicherung, und auch wer nicht unbedingt per gesetzlicher Pflichtversicherung dazu gezwungen wird, sollte auf die Private Krankenversicherung keinesfalls verzichten. In Zeiten, wo man jeden Cent umdrehen muss, kann einem schon die Idee kommen, diese Kosten einzusparen. Wer aber versucht, sich über die Einsparung dieser monatlichen Beiträge zur Krankenversicherung zu sanieren, kann leicht in einem finanziellen Desaster enden, denn natürlich ist niemand vor einer schweren Krankheit sicher. Auch wenn man keine Kinder hat, sollte man sich dennoch um die Absicherung dieses Risikos kümmern. Nur ein verschwindend geringer Teil der in eine Private Krankenversicherung einzahlenden Versicherten trifft in diesem Punkt allerdings eine bewusste Entscheidung und pfeift fröhlich auf die damit verbundenen Risiken.

Nur allzu häufig kommt es vor, dass Beiträge aus welchen Gründen auch immer nicht gezahlt werden können, weil z.B. das Konto überzogen ist und die Private Krankenversicherung nach mehrmalig erfolglosen Einzugsversuchen dann den Vertrag von sich aus kündigt. Dies kann z.B. auch dann passieren, wenn ein Selbstständiger unversehens oder schleichend in einen finanziellen Engpass geraten ist und sich nicht rechtzeitig darum kümmert, diesen zu beseitigen. Es soll daneben auch Fälle geben, in denen sozial Bedürftige sich - womöglich aus falschem Stolz - scheuen, die ihnen zustehenden staatlichen sozialen Hilfen zu beantragen, obwohl sie vielleicht jahrelang in die entsprechenden Töpfe eingezahlt haben. Ergreift man als Betroffener an diesem Punkt nicht die notwendigen Maßnahmen und kümmert sich nicht aktiv um die Verbesserung der eigenen finanziellen Situation, könnte durch die Kündigung der privaten Krankenversicherung zu der ohnehin schwierigen Lage zu allem Überfluss noch eine teure ärztliche Behandlung hinzu kommen, deren Kosten man dann aus eigener Tasche zahlen müsste.