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Wenn man Lebensversicherungen kündigen möchte

Aus unterschiedlichen Gründen kann es für den Versicherten notwendig werden, eine Lebensversicherung zu kündigen. Dabei sollte er sich im Vorfeld über die Konsequenzen beraten lassen.

Lebensversicherungen gelten als Altersvorsorge. Man unterscheidet sie im Bezug auf eine Kapitalbildung, dem Versicherungsfall oder der Art der Versicherungsleistung. Sie ist sowohl für den Todesfall als auch für den Erlebensfall zuständig. Im Todesfall bekommen die Hinterbliebenen einen vorher festgelegten Betrag, der in der Regel für die Kosten der Beerdigung genutzt werden und zusätzlich die Familie absichern soll. Im Erlebensfall bekommt der Versicherte einen festgesetzten Betrag entweder in einer Einmalzahlung oder in mehreren Beträgen ausgezahlt.

In einigen Fällen ist es für den Versicherten von Interesse, die eigene Lebensversicherung zu kündigen. Die Gründe hierfür können sehr unterschiedlich sein. Bei einer Kündigung bekommt der Betroffene den im Vertrag ersichtlichen Rückkaufswert der Police erstattet. Dieser ist jedoch in vielen Fällen geringer als die Summe der eingezahlten Beiträge. Insbesondere in den ersten 10 Jahren der Vertragslaufzeit muss der Versicherungsnehmer damit rechnen, dass er einen wirtschaftlichen Verlust macht. Außerdem müssen die Zinserträge versteuert werden.