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Mit passender Versicherung Berufsunfähigkeit vorbeugen

Dass eine Versicherung Berufsunfähigkeit verhindern kann, wird wohl niemand behaupten, aber die Folgen der Berufsunfähigkeit können durch die richtige Versicherung verringert werden.

Seit dem 1. Januar 2001 gibt es den Begriff der Berufsunfähigkeit in der gesetzlichen Rentenversicherung nicht mehr und nur, wer vor dem 2. Januar 1961 geboren ist, hat noch eine geringe Chance auf eine Rentenzahlung im Wege der teilweisen Erwerbsminderung. Wer jedoch jünger ist, für den gehört in der gesetzlichen Versicherung Berufsunfähigkeit nicht mehr zum Leistungsumfang. Aber auch eine anerkannte teilweise Erwerbsminderung für den Personenkreis, der diesen Schutz noch genießt, bedeutet heute keine ausreichende finanzielle Absicherung mehr.

Wer Mitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung ist, und das sind alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem Jahreseinkommen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze von 64 800 Euro in den westdeutschen Bundesländern und 54 600 Euro in den neuen Bundesländern, ist darauf angewiesen, selbst für einen zusätzlichen Versicherungsschutz gegen Berufsunfähigkeit zu sorgen. Mit einer Versicherung Berufsunfähigkeit vorzubeugen, bedeutet nicht, dass die Berufsunfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen vermieden werden kann. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung leistet aber bereits dann eine Rentenzahlung, wenn es keine Chance auf eine Unterstützung aus der gesetzlichen Rentenversicherung gibt und sorgt damit für eine finanzielle Absicherung. Wer bis in ein hohes Lebensalter von 67 Jahren seiner Berufstätigkeit nachgehen muss, läuft eher Gefahr, den ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben zu können, weil die Gesundheit es in diesem Alter nicht mehr zulässt. Häufige und lange Ausfallzeiten aufgrund von Erkrankungen, niedrige Krankengeld-Zahlungen und schlimmstenfalls sogar die Kündigung können unter Umständen noch vor dem Erreichen des Renten-Eintrittsalters zu finanziellen Engpässen führen.

Es ist gar nicht so schwierig, durch den Abschluss der richtigen Versicherung Berufsunfähigkeit als Ursache für finanzielle Probleme im Alter auszuschließen. Nach der Definition der privaten Versicherer liegt Berufsunfähigkeit dann vor, wenn ein Arbeitnehmer seinem zuletzt ausgeübten Beruf in Folge von Invalidität, Krankheit oder eines Unfalls nicht mehr nachgehen kann. Im Gegensatz zur gesetzlichen Rentenversicherung verlangt die private Berufsunfähigkeitsversicherung also nicht, dass noch eine Erwerbsfähigkeit in einem gewissen Umfang auch in einem anderen Beruf vorhanden sein muss, sondern leistet Rentenzahlungen schon dann, wenn der zuletzt ausgeübte Beruf voraussichtlich für mindestens sechs Monate nicht mehr ausgeübt werden kann.