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Motorrad Vollkasko – ein sinnvoller Komplettschutz

Eine Vollkaskoversicherung, die einen Komplettschutz bietet, ist bei einem Motorrad ebenso sinnvoll wie bei einem Auto. Wer lediglich eine Haftpflichtversicherung abschließt, der geht ein hohes, finanzielles Risiko ein.

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Foto: © ingo anstötz / http://www.pixelio.de

Ein Motorradfahrer, der sich vor finanziellen Schwierigkeiten schützen will, die nicht nur durch einen Diebstahl oder Brand seines Bikes, sondern auch durch einen Totalschaden, eine größere Reparatur nach einem persönlich verursachten Unfall oder bei Schäden durch Unbekannte entstehen können, benötigt eine Vollkaskoversicherung. Das Gesamtpaket einer Vollkaskoversicherung beinhaltet für ein Motorrad somit den Schutz gegen einen selbst verschuldeten Unfallschaden, gegen Schäden durch Fremdverschuldung Dritter sowie sämtliche Leistungen einer Teilkaskoversicherung.

Wer eine Selbstbeteiligung bei einer Motorrad Vollkaskoversicherung abschließt, profitiert von einer niedrigeren Versicherungsprämie. Die Prämienberechnung wird analog zu einer Haftpflichtversicherung nach Schadenfreiheitsklassen festgelegt. Die jeweilige Einstufung liegt allerdings etwa zehn Prozent schlechter als bei einer Haftpflichtversicherung. Bei einer zeitweisen Stilllegung des Motorrades läuft die Vollkasko beitragsfrei weiter. In dieser Zeit kommt eine Versicherung jedoch nur für einen Schaden auf, der über die Teilkasko abgedeckt ist.

Eine Vollkasko für Motorradfahrer bietet vor allem auch einen sinnvollen und umfassenden Schutz bei seltenen und nicht unbedingt vorhersehbaren Gefahrenquellen wie beispielsweise Marderbiss, Zusammenstoß mit Tieren, Lawinenschaden oder Transportschaden auf einer Fähre.