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So behalten Sie bei einer Autoversicherung für Fahranfänger die Kosten im Griff

Die Kfz-Versicherung für Fahranfänger kann sehr teuer werden, da die Versicherungen von einem erhöhten Unfallrisiko ausgehen. Jedoch kann man bestimmte Faktoren beeinflussen, um den Beitrag möglichst gering zu halten.

Jeder Autofahrer bzw. Autobesitzer ist gesetzlich verpflichtet, sein Fahrzeug Haftpflicht versichern zu lassen. Dies kann insbesondere für Fahranfänger mit erheblichen Kosten verbunden sein, da Fahranfänger bei den Versicherungen nicht gern gesehen werden. Um dennoch einen einigermaßen vertretbaren Jahresbeitrag zu erhalten, sollte man im Vorfeld einige Faktoren berücksichtigen.

Ein Fahranfänger wird in der Regel in der Schadensfreiheitsklasse (SFK) 0 eingestuft und steigt somit mit 230% ein. Dies ergibt eine fast zehnfache Versicherungssumme im Vergleich zu der besten SFK mit 25%. Um dies zu verhindern, kann man sich z.B. bei den Eltern mitversichern lassen. Das kann auf zwei Wegen geschehen. Manche Autoversicherer gewähren Familienmitgliedern einen Nachlass, auch wenn es sich um Fahranfänger handelt. Wenn dies jedoch nicht der Fall ist, dann kann man das eigene Fahrzeug als Zweitwagen der Eltern versichern und kommt so nur auf 140%. Der Nachteil hierbei ist aber, dass man in der SFK nicht sinkt, da der Wagen nicht auf den eigenen Namen angemeldet ist.

Eine weitere Möglichkeit, um die Kosten für die Versicherung gering zu halten, ist der Verzicht auf eine Kaskoversicherung. Diese ist keine Pflichtversicherung und man kann bei alten Fahrzeugen gern darauf verzichten. Sollte dies nicht möglich oder gewollt sein, dann kann man eine Werkstattbindung ausmachen, die den Betrag verringert. Außerdem sollte man im Vorfeld des Autokaufs auf die Fahrzeugtypenklasse achten. Diese hat einen wesentlichen Einfluss auf die Beitragshöhe.