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Was spricht für eine ambulante Zusatzversicherung?

Die Leistungskataloge der gesetzlichen Krankenkassen wurden in den letzten Jahren mehr und mehr eingeschränkt. Deshalb wählen viele Versicherte eine private Krankenversicherung als Zusatz.

Private Krankenzusatzversicherungen arbeiten nach einem Baukastensystem. Für den Versicherten bedeutet das, dass er viele Auswahlmöglichkeiten hat. Es ist also auch möglich, eine Zusatzversicherung nur für den ambulanten Behandlungsbereich auszuwählen. Welche Leistungen dieser Baustein enthält, ist von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich geregelt, sodass ein unabhängiger Vergleich der einzelnen Leistungskataloge und Monatsprämien durchaus sinnvoll ist.

In der Regel beinhaltet eine Zusatzversicherung für den ambulanten Bereich aber auf alle Fälle die anteilige Kostenübernahme von Sehhilfen. Hierbei wird kein Unterschied zwischen Brillen und Kontaktlinsen gemacht. Viele Zusatzversicherungen schließen ambulante Operationen – unter anderem auch Augenoperationen – in ihren Leistungskatalog ein. Auch Hörgeräte, die von den Krankenkassen nur in der einfachsten Form überhaupt erstattet werden, können mithilfe einer Zusatzversicherung für den ambulanten Bereich wesentlich freier und kostenunabhängiger ausgewählt werden. Ebenfalls ein sehr wichtiger Punkt sind die Behandlungskosten, die durch einen Heilpraktiker entstehen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen zwar gelegentlich homöopathische Behandlungen oder Medikamente, aber nur unter der Voraussetzung, dass der Behandler ein Arzt mit Kassenzulassung ist. Die privaten Zusatzversicherungen für den ambulanten Behandlungsbereich machen hier keine Einschränkungen. Heilpraktikerrechnungen sind erstattungsfähig. Die Höhe des Rechnungsbetrages wird bei einigen Versicherern aber auf bestimmte Summen pro Jahr eingeschränkt.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die sogenannten Heilmittel. Massagen und ähnliche Leistungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen inzwischen nur noch in einem sehr geringen Umfang überhaupt übernommen. Die Zusatzversicherung beinhaltet aber auch ambulante Heilmittel. Die Rechnungen für Massagen oder Packungen sind damit erstattungsfähig. Ebenfalls in den Bereich der Zusatzversicherung für die ambulante Behandlung gehören die Zahnzusatzversicherungen. Hier kann der Versicherte wählen, ob er einfach nur eine Verdoppelung des von der gesetzlichen Kasse angesetzten Regelzuschusses möchte oder ob er eine 80- oder 100-prozentige Absicherung seines Eigenanteiles wünscht. Auch hier ist ein Vergleich der Anbieter dringend angeraten, weil sich Leistungen und Prämien im Bereich ambulanter Zahnbehandlungen deutlich voneinander unterscheiden. Als Zusatzleistung enthalten viele ambulante private Krankenzusatzversicherungen noch eine Auslandsreisekrankenversicherung, die ambulante Behandlungskosten im Ausland zu 100 Prozent bezahlt. Damit wird eine gesonderte Auslandsreisekrankenversicherung überflüssig. Auch Schutzimpfungen, die für einen Auslandsaufenthalt benötigt werden, können in einer Zusatzversicherung für die ambulante Behandlung abgedeckt werden.

Bei der Medikamentenverordnung macht sich der Abschluss einer Zusatzversicherung für ambulante Behandlungskosten ebenfalls deutlich bemerkbar. Viele Medikamente werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr übernommen und müssen bei Bedarf vom Patienten privat bezahlt werden. Wenn der Arzt ein Privatrezept ausgestellt hat, kann der Versicherte dieses Rezept bei seiner Zusatzversicherung einreichen und sich die Kosten erstatten lassen.

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