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Welche Autoversicherung ist die richtige?

Jeder Autohalter muss sich zwangsläufig mit dem Thema Autoversicherung auseinandersetzen. Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es viele zusätzliche Angebote. Doch welches deckt was ab?

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Foto: © Benjamin Klack / http://www.pixelio.de

Die Teilnahme am Straßenverkehr gehört zu den risikoreichsten Situationen im Leben, denn ein Unfall kann nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Finanzen ruinieren. Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, was letzteres verhindern soll. So deckt dieser Teil der Autoversicherung Personen-, Sach- und Vermögensschäden sowie immaterielle Schäden wie z.B. Schmerzensgeld ab. Da die Beiträge von den Versicherungsunternehmen recht frei gestaltet werden können, gibt es große Unterschiede und ein Preisvergleich lohnt sich. Im Grunde werden die Prämien aus der Einschätzung des jeweiligen Risikos berechnet, wobei u.a. die Typklasse des Fahrzeugs und das Alter des Fahrers Faktoren darstellen. Außerdem gibt es Schadenfreiheitsrabatte und Zuschläge bei besonders häufigen Schadensmeldungen.

Als Zusatz bieten viele Versicherer optional in Verbindung mit der Kfz-Haftpflichtversicherung einen Schutzbrief an, der u.a. folgende Leistungen beinhaltet: Pannenhilfe, Abschleppen, Bergen, Weiter- und Rückfahrt, Fahrzeug-Rücktransport und Übernachtungskosten. Dies ist eine lohnenswerte Sache, da man sich dadurch in einer sowieso schon stressigen Situation viel Ärger ersparen kann.

Eine weitere freiwillige Autoversicherung stellt die Teil- bzw. Vollkaskoversicherung dar. Sie deckt ausschließlich Schäden am eigenen Fahrzeug ab, wobei erstere u.a. Leistungen bei Brand, Diebstahl und Schäden durch Naturgewalten erbringt. Die zweite schließt diese ein und deckt außerdem Vandalismus, selbstverschuldete Unfälle und solche, für die der Unfallverursacher nicht haften kann, ab. Ein wichtiger Unterschied lässt sich in der Beitragsberechnung erkennen. Beide berücksichtigen Fahrzeugtyp, Regionalklasse und Selbstbeteiligung, allerdings gibt es bei der Teilkasko keinen Schadenfreiheitsrabatt, bei der Vollkasko schon. Da die letztere die erstere einschließt, bedeutet dies für die Prämie, dass auch der anteilige Beitrag zur Teilkasko bei Unfallfreiheit sinkt. Jedoch führen Schäden, die in ihren Bereich fallen, nicht zu einer Rückstufung des Rabattes. So lohnt sich eine Vollkaskoversicherung für einen Fahrer mit niedriger Unfallquote besonders.

Als letzten Teil der Autoversicherung gibt es die Insassenunfallversicherung, die aber entbehrlich ist, da in vielen Fällen die Kfz-Haftpflichtversicherung greift. Tut sie dies nicht, ist eine Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung vorzuziehen, da sie auch andere Lebensbereiche mit abdeckt.

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