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Wann eine Zusatzversicherung für Kinder sich wirklich lohnt

Eine gute Versicherung ist gerade dann unerlässlich, wenn große oder kleine Kinder zur Familie gehören. Welche zusätzlichen Versicherungen sind empfehlenswert und worauf ist bei der Wahl zu achten?

Immer mehr Eltern wollen für ihre Kinder ein Rundum-Sorglos-Versicherungspaket, damit auch wirklich alle Bereiche des Lebens sicher abgedeckt sind. Das reicht von der zusätzlichen Ausbildungsversicherung über Lebensversicherungen bis zu Unfallversicherungen. Viele Bereiche - wie zum Beispiel die Haftpflicht- und die Krankenversicherung - erfolgen automatisch über die Eltern und Erziehungsberechtigten. Vor allem was die medizinische Versorgung der Kinder anbelangt, haben sich viele Eltern jedoch inzwischen für zusätzliche Versicherungen entschieden - nicht zuletzt aufgrund der weiter sinkenden Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen. Laut Stiftung Warentest gab es im Jahr 2006 für mehr als 1,2 Millionen Kinder zusätzliche Versicherungspolicen, die eine Chefarztbehandlung bzw. ein Ein- oder Zweitbettzimmer bei einem Krankenhausaufenthalt beinhalteten. Die Steigerungsrate zum Vorjahr betrug 9,4 %. Im Bereich der Zahnarztversorgung lag die Quote sogar noch höher: Hier stiegen die zusätzlichen Versicherungen für Eltern und Kinder um 21 % auf 9,4 Millionen. Da diese Versicherungen in erster Linie die Kosten für Kronen und Brücken beinhalten, ist das eine erstaunliche Entwicklung, da Kinder diese in der Regel nicht benötigen. Gleichwohl handelt es sich bei Zusatzpolicen für die medizinische Versorgung um Leistungen, die sich am ehesten lohnen, da sie in der Regel auch tatsächlich in Anspruch genommen werden und sich somit finanziell schnell auszahlen. Welche Leistungen aber lassen sich konkret versichern und worauf ist bei einem Vertragsabschluss zu achten?

Zunächst einmal muss bei fast jedem Versicherungsanbieter beachtet werden, dass eine mehrmonatige Wartezeit (3 Monate) eingehalten werden muss. Bei Leistungen im zahnmedizinischen Bereich liegt diese Wartezeit oft sogar bei über einem halben Jahr. Neben Fragen nach den konkreten Beitragssätzen und den gewährten Leistungen sollten außerdem immer auch die Kündigungsfristen sowie alle weiteren Konditionen genau miteinander verglichen werden, um das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis zu ermitteln. Ein Blick auf die Seite von Stiftung Warentest oder auch die Nutzung von Internetportalen, die einen kostenlosen Vergleich verschiedener Versicherungsanbieter zur Verfügung stellen, lohnt sich also in jedem Fall.

Ambulante Leistungen, die durch eine zusätzliche Versicherung abgedeckt werden können, sind neben dem Zahnersatz und kieferorthopädischen Behandlungen aller Art auch Sehhilfen wie Brillen und Kontaktlinsen. Darüber hinaus werden für die privat Zusatzversicherten auch die Behandlungskosten von Heilpraktikern bzw. "alternativen" Medizinern übernommen. Wie hoch die jeweilige Kostenbewilligung im Einzelfall ausfällt (von einigen Prozenten bis zur vollen Kostenübernahme ist alles möglich) richtet sich nach der Versicherungsdauer, den konkreten Versicherungsverträgen und der bisherigen Inanspruchnahme von Leistungen. Wer diese bereits des Öfteren in Anspruch genommen hat, für den werden die Zuschüsse in der Regel geringer ausfallen. Ein Vergleich mehrerer Anbieter macht sehr schnell deutlich, bei welchem Versicherer die individuellen Bedürfnisse am besten abgedeckt werden.

Falls ein Krankenhausaufenthalt notwendig ist, beinhalten zusätzliche Versicherungen üblicherweise Chefarztbehandlung, Ein- oder Zweibettunterbringung.