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Was eine Anschlussrehabilitation bewirken kann

Eine Anschlussheilbehandlung ist durchaus eine langwierige Behandlung, da der Patient nach erfolgter Therapie wieder genesen muss. Jedoch ist sie bei bestimmten Krankheiten von großem Nutzen.

Eine Anschlussheilbehandlung ist immer dann von Nöten, wenn der Betreffende eine bestimmte Operation oder Krankheit hinter sich hat. Dies betrifft vorrangig Erkrankungen des Herzens, des Gehirns und Krebserkrankungen. Hier kann man nach erfolgter Operation oder Bestrahlung zu einer Anschlussheilbehandlung in eine Rehaklinik gehen. Diese Behandlung muss vom Stationsarzt oder dem Sozialdienst der Akutklinik beantragt werden, in der die stationäre Behandlung erfolgte. Bei einer ambulanten Bestrahlung muss sie vom behandelnden Arzt beim Kostenträger beantragt werden. Kostenträger für eine Anschlussheilbehandlung sind die Renten- und Krankenversicherungen. Diese sind zur Genehmigung in den speziellen Fällen verpflichtet und müssen die Kosten vollständig tragen.

Bei der Rehabilitation im Anschluss an einen Aufenthalt in einer Akutklinik müssen die Patienten ebenfalls wie im Krankenhaus einen Kostenbeitrag in Höhe von 10 Euro pro Tag leisten. Dies gilt jedoch längstens für 28 Tage bei der Krankenkasse und 14 Tage bei der Rentenversicherung. Darüber hinaus muss der Betreffende keine Zuzahlungen leisten. Die Anschlussheilbehandlung muss noch während des Aufenthaltes in der Akutklinik beantragt und in einer bestimmten Frist auch angetreten werden. Dies sind bei einer Operation maximal zwei Wochen nach der Entlassung, bei einer Bestrahlung maximal sechs Wochen nach der Behandlung. Eine Bestrahlung am Kopf oder Hals verlängert die Frist um weitere vier Wochen.

Während der Rehabilitationsmaßnahme muss der Patient an entsprechenden Kursen und Behandlungen teilnehmen, damit die Gesundheit weitestgehend wiederhergestellt werden kann. Dies ist oft sehr anstrengend, da bestimmte Muskelpartien wieder aufgebaut werden müssen. Die Anschlussheilbehandlung dient der besseren Genesung des Patienten, da man oft in den Akutkliniken keine Zeit für derartige Rehabilitationen hat. Dort dient der Aufenthalt lediglich für die Akutphase, und die anschließende Genesung muss in einer Rehaklinik erfolgen. Ist die Operation nicht so groß gewesen oder lehnt der betroffene Patient die Anschlussheilbehandlung ab, so kann das Krankenhaus auch darauf verzichten.

Die Rehabilitation kann sowohl stationär als auch ambulant oder teilstationär erfolgen. Die Art richtet sich nach der Schwere der Krankheit und in manchen Fällen auch nach dem Wunsch des Patienten. In der Regel kann dieser auch entscheiden, in welche Rehaeinrichtung er gehen möchte. Jedoch spielt hier auch der Wohnort des Betreffenden eine große Rolle. Die Anschlussheilbehandlung ist nicht mit einer Kur zu verwechseln, da diese lediglich der Wiederherstellung dient. Im Anschluss daran kann der Patient auch noch eine Kur wahrnehmen, wenn er es möchte.