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Die Pannenstatistik zeigt häufigste Mängel an Autos

Die Pannenstatistik beinhaltet die in Deutschland am häufigsten zugelassenen Fahrzeuge und gibt Aufschluss über die Art und Häufigkeit der auftretenden Mängel und Störfälle.

pannenstatistik
Foto: © gabisch / http://www.pixelio.de

Dass es bei Autos hin und wieder zu Pannen kommen kann, ist vollkommen normal. Allerdings sind einige Fahrzeuge störanfälliger als andere. Daher lohnt es sich meist, vor dem Autokauf einen Blick in die aktuellste Pannenstatistik zu werfen. Ein günstiger Wagen kann schnell zur Kostenfalle werden, wenn überdurchschnittlich oft Reparaturen notwendig werden.

Die bekannteste Pannenstatistik wird vom ADAC anhand der Daten aus seinen Einsätzen in der Pannenhilfe erstellt. Sie umfasst die 90 gängigsten Modelle und ist nach Fahrzeugklassen sortiert. Die Statistik kann jederzeit im Internet abgerufen werden. Die in der Tabelle aufgelisteten Werte zeigen an, wie viele Mängel bei 1.000 Zulassungen des jeweiligen Modells auftreten. Allerdings werden nur relativ neue Fahrzeuge berücksichtigt. So beinhaltet die Pannenstatistik von 2008 nur Autos, die im Zeitraum von 2003 bis 2008 gebaut wurden und bundesweit über 10.000 Zulassungen aufweisen. Außerdem müssen die Modelle mindestens drei Jahre weitgehend unverändert auf dem Markt sein. Wer sich einen Gebrauchtwagen kaufen möchte, der in der aktuellen Pannenstatistik nicht aufgeführt wird, findet über die Suchmaschinen online auch die Daten der vorhergehenden Jahre.

Eine weitere renommierte Pannenstatistik ist der TÜV-Report. Dieser beinhaltet allerdings nur die Mängel, die bei den Fahrzeugkontrollen zur TÜV-Zulassung vorkommen. Er trifft also keine Aussagen über die vorkommenden Pannen im Straßenverkehr. Dennoch ist es empfehlenswert, den Bericht ergänzend zu den Statistiken des ADAC zu lesen. Autos mit einer ungünstigen Pannenstatistik können nämlich gleich doppelt zur finanziellen Belastung werden. Zum einen ist mit häufigen Reparaturen zu rechnen, zum anderen können sich häufige Pannen auch negativ auf die Typklassen-Einstufung bei der KFZ-Versicherung auswirken, was zu höheren Beiträgen führt. Daher sollte bei einem geplanten Autokauf auch die Pannenstatistik mit in die Auswahl des richtigen Wagens miteinbezogen werden.

Übrigens treten bei neueren Modellen die meisten Pannen an der Fahrzeugelektronik auf, insgesamt machen sie annähernd 40 Prozent aus. Gleich danach kommen Ausfälle der Zündanlage mit über zwölf Prozent. Erst an dritter Stelle sind Motorschäden aufgeführt, dicht gefolgt von Schäden der Räder oder Reifen.