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Selbständige Schweißer. hier gilt es viel zu beachten

In der Arbeitswelt geht der Trend zur Selbständigkeit und so sind auch selbständige Schweißer heute keine Seltenheit mehr. Während der Auftraggeber hier sehr profitiert, sollte sich auch der Schweißer gut absichern.

Immer mehr Menschen wagen den Schritt in die berufliche Selbständigkeit. Auch große Unternehmen aller Branchen setzen heute tendenziell auf selbständige Mitarbeiter. Diese sind nur auftrags- bzw. projektweise für das Unternehmen tätig. Inzwischen haben sich auch zahlreiche selbständige Schweißer etabliert. Grundsätzlich hat diese Form der Tätigkeit sowohl für den Schweißer als auch für den Auftraggeber Vorteile. Allerdings trägt der selbständige Schweißer das größere Risiko und muss daher sehr sorgfältig vorsorgen.

Eine gesonderte Ausbildung benötigt der selbständige Schweißer nicht. Denn Schweißer sind generell für die Ausübung ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit zur regelmäßigen Erneuerungen ihrer Schweißzeugnisse verpflichtet. Allein diese berechtigen einen Schweißer schon, sich selbständig zu machen. Auch die Selbständigkeit an sich ist schnell in die Wege geleitet. Mit der Anmeldung des Gewerbes beim zuständigen Ordnungsamt und der Zahlung einer einmaligen Gebühr, erhält der Schweißer seinen Gewerbeschein. Dieser berechtigt ihn zur Ausübung der selbständigen Tätigkeit auf eigene Rechnung. Sinnvoll ist für die Ausübung der Tätigkeit die Bezeichnung „selbständiges Setzen von industriellen Schweißnähten”.

Wer den Sprung in die Selbständigkeit wagen möchte, sollte sich genau informieren oder beraten lassen. So kann man falsche Vorstellungen und Fehler von vornherein vermeiden. Wer nämlich als Schweißer selbständig ist, muss von einem Ort zum nächsten reisen, um dort seine Auftragsarbeiten zu erfüllen. Dazu braucht es ein gutes und zuverlässiges Auto sowie Unterkunft und Verpflegung am Auftragsort. Ferner fallen diverse Kosten wie beispielsweise für Benzin und funktionierendes Handwerkszeug an. All diese Kosten muss der selbständige Schweißer tragen. Wer hier zu knapp kalkuliert und sich zu günstig anbietet, erlebt schnell eine finanzielle Bruchlandung. Auch die Absicherung der Arbeitsunfähigkeit sowie Verdienstausfälle durch Krankheit sind nun aus eigener Tasche zu finanzieren. Daher ist eine gute Beratung im Vorfeld des Gewerbes von enormer Bedeutung.