checkAd

Die letztwillige Verfügung zur Regelung des Erbes

Bereits zu Lebzeiten sollte man sich darüber Gedanken machen, was im Falle des Todes mit dem eigenen Vermögen geschehen soll. Es gibt mehrere Möglichkeiten, um solch eine persönliche Verfügung zu erstellen.

Wenn man sich über den eigenen Letzten Willen klar werden will, kann man sich zunächst online darüber informieren, denn der Erblasser bestimmt mit der Verfügung konkret, wie nach seinem Ableben der Nachlass verteilt werden soll. Diese Verfügungen gehen nach deutschem Recht möglicherweise sogar der gesetzlichen Erbfolge vor. Sie enthalten z. B. Erbeinsetzungen, Vermächtnisse oder bestimmte Teilungsanordnungen.

Die Verfügungen kann man in verschiedenen Formen dokumentieren. Möglich ist beispielsweise das eigenhändige Testament, das man handschriftlich verfasst, mit dem eigenen Vor- und Zunamen unterschreibt und das vollständige Datum mit Tag, Monat und Jahr angibt. Außerdem muss der Ort, an dem das Testament geschrieben wurde, genannt sein. Wichtig ist, dass in jedem Fall die eigene Unterschrift stets am Ende des betreffenden Dokuments steht. Man kann die Verfügungen aber auch öffentlich, z. B. beim Notar, erstellen. Nottestamente, z. B. auf See, müssen mündlich und vor drei Zeugen abgegeben werden.

Der Erbvertrag ist eine weitere Form für die Verfügung im Falle des Todes. Informationen dazu findet man im Internet. Minderjährige Personen dürfen die Verfügungen erst mit Vollendung des 16. Lebensjahres erstellen.

Inhalt

Rubriken