Ausbildungsplätze als Bürokauffrau – heute noch beliebt

Die Ausbildungsplätze als Bürokauffrau sind auch heute noch bei Mädchen sehr beliebt. Auch wenn sie männliche Konkurrenz haben, können sie sich oft da durchsetzen, wo beispielsweise Kontaktfreudigkeit gefragt ist.

Die Ausbildungsplätze als Bürokauffrau sind auch heute noch bei Mädchen sehr begehrt, wenn sie sich für einen Beruf im Büro interessieren. Zwar wird die Ausbildung zur Industriekauffrau oder anderen etwas spezialisierteren Lehrberufen von den Ausbildern manchmal noch als höherwertiger eingestuft. Doch stellen sie auch deutlich höhere Anforderungen. Wenn ein Mädchen also Spaß an der Büroarbeit hat, die Noten aber zur Industriekauffrau nicht reichen, ist die Bürokauffrau immer noch möglich. Dazu kommt, dass die Ausbildungsplätze als Bürokauffrau nicht nur von der Industrie, sondern auch im Handel, vom Handwerk und von Behörden angeboten wird. Die Ausbildung ist von daher sehr viel breiter als die einer Industriekauffrau. Daher bieten sich später auch bessere Möglichkeiten. Mit einigen Jahren Berufserfahrung kommt es ohnehin nur noch auf die Erfahrung und nicht mehr auf die Ausbildung an, wenn man einen neuen Arbeitsplatz sucht. Deshalb kann man sich dann, wenn man die geforderte praktische Erfahrung hat, durchaus auch auf Arbeitsplätze als Industrie-, Großhandels- oder Speditionskauffrau bewerben. Ebenso gibt es als Bürokauffrau auch viele Möglichkeiten der Teilzeitarbeit, so dass man Familie und Beruf besser miteinander in Einklang bringen kann.

Die Bürokauffrau erledigt die kaufmännischen und verwaltenden Tätigkeiten in einem Betrieb, einer Behörde oder in einem Verband. Alle Wirtschaftsbereiche kommen in Frage.

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Eine früher mögliche zweijährige Ausbildung wurde inzwischen gestrichen. Sie wird in einem Industrie- oder Handwerksbetrieb, in einer Behörde oder sonstigen Institution entsprechend dem die Ausbildung regelnden Gesetz durchgeführt und schließt mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer ab. Da die Ausbildung einheitlich geregelt ist, hat sie auch überall denselben Standard. In speziellen Fällen ist auch eine schulische Ausbildung möglich. Als Auszubildende in Betrieb oder Behörde erhält man allerdings bereits ein Entgelt, was bei schulischer Ausbildung nicht der Fall ist. Deshalb sollte man eine betriebliche Ausbildung anstreben. Diese wird auch in der Praxis vorgezogen.