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Ausbildungsplätze als Koch – umkämpft, aber hart

Die Ausbildungsplätze als Koch werden von Hotels, Restaurants und Kantinen angeboten. Aber auch Krankenhäuser, Pflegeheime und Catering-Firmen bieten sie an. Die bundesweit geregelte Ausbildung dauert drei Jahre.

Überall da, wo Menschen außerhalb ihres Zuhauses essen, ist der Koch gefragt. Aber auch dann, wenn sie sich die Mahlzeit zu Hause nicht mehr selbst zubereiten können oder dies bei einem festlichen Ereignis nicht wollen, muss jemand kochen. Der Koch bereitet verschiedene Gerichte von der Vorspeise bis zum Nachtisch zu und richtet sie appetitlich an. Er stellt die Speisepläne auf, kauft die Lebensmittel und Zutaten dazu ein und organisiert den Arbeitsablauf in der Küche. In einem kleinen Restaurant ist er oft auch Inhaber und dann nicht nur für die Speisen, sondern auch für die Getränke zuständig. Auch da sollte er Bescheid wissen.

Die Ausbildungsplätze als Koch sind von den daran Interessierten sehr begehrt, vor allem wenn es um die wenigen Ausbildungsplätze als Koch als in einem Sterne-Lokal oder einem bekannten Hotel geht. Die Lehrstellen in Kantinen und Heimen, in Krankenhäusern und beim Catering bieten den Vorteil der geregelten Arbeitszeit. Bei der Ausbildung in den Hotels und Restaurants dagegen ist da mehr Flexibilität gefragt. Wenn die Nachfrage vor allem in den Abendstunden liegt, muss sich der Koch anpassen. Er kann dann nicht mittags vorkochen und abends aufwärmen lassen. Das wird sich die Kundschaft nicht bieten lassen. Sie erwartet die frische Zubereitung der Speisen. Schnell ist der Ruf eines Restaurants ruiniert, wenn das nicht beachtet wird. Dagegen spricht es sich schnell herum, wenn man in einem bestimmten Lokal gut essen kann.

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Danach kann man sich weiter spezialisieren, zum Diätkoch, Saucier, Rotisseur, Grilleur oder zum Großküchen- und Schiffskoch. Heute dürfte der Beruf auf großen Schiffen jedem offen stehen. Bei kleineren muss er aber damit fertig werden, dass bei rauer See Pfannen und Töpfe ins Rutschen kommen können.

Nach der ersten Ausbildung muss man sich entscheiden: wer die geregelte Arbeitszeit schätzt, wird eine Anstellung in Heimen, Kantinen oder Krankenhäuser suchen. Wer Besonderes leisten will, wird nach einer weiteren Ausbildung bei einem Sterne – Koch streben. Dazu ist dann oft auch ein Aufenthalt im Ausland Pflicht. Eines dürfte immer gewährleistet sein: auch der Koch wird satt.

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