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Bildung an der Volkshochschule Erfurt

Die Volkshochschule Erfurt bietet dem Durchschnittsbürger zahlreiche Möglichkeiten der Weiterbildung, mit denen er den Anforderungen der Arbeitgeber gerecht werden kann.

In Bereichen der Industrie, die sich ständig und schnell ändern, wie dem Marketing oder der EDV-Sparte, sind Fortbildungen ein fester Teil des Arbeitslebens. Für Ärzte sind sie sogar gesetzlich vorgeschrieben, sodass Bezugskürzungen oder gar disziplinarische Maßnahmen folgen, wenn man dem Fortschritt keinen Tribut zollt.

In letzter Zeit verlangen Unternehmen auch von „normalen“ Angestellten und insbesondere von Bewerbern, dass diese eine kontinuierliche Weiterbildung nachweisen können. Diese Situation hat sich wegen der Finanzkrise und dem überfüllten Arbeitsmarkt sogar so weit verschärft, dass man so gut, wie keine Chance hat, wenn man diese Voraussetzung nicht erfüllt – Fachkräftemangel hin oder her.

Dabei muss man nicht zurück auf die Universität oder in den Ausbildungsbetrieb – es geht vielmehr um Seminare, Fortbildungen und Umschulungen, wie sie von der Volkshochschule Erfurt angeboten werden. Dabei beziehen sich die Lehrgänge nicht zwangsläufig auf Themen aus der Industrie – auch alltägliche Dinge, wie Kochen, Reifenwechsel oder Kunst sind im Angebot.

Weil man im Erwachsenenalter nicht mehr schulpflichtig ist, zahlt der Staat kein BAföG und übernimmt nur einen Teil der Kosten, sodass mit dem Besuch der Kurse die Entrichtung eines kleinen Entgelts einhergeht. Dabei handelt es sich in der Regel um relativ wenig Geld, weil man im Prinzip nur die Lehrkraft und Materialien bezahlen muss. Bei den Räumlichkeiten wählt die Volkshochschule Erfurt, wie viele andere Volkshochschulen auch, hauptsächlich Schulgebäude, die nachmittags nicht genutzt werden. Der Unterricht am Nachmittag und die fehlende Schulpflicht haben gleichzeitig den Vorteil, dass man ihn mit einem gewöhnlichen Arbeitsalltag vereinen kann und jeden Lehrgang jederzeit abbrechen kann.

Wenn man einen Kurs abschließt, erwirbt man automatisch das Recht, ihn im Lebenslauf aufzuzählen. Unterstützend erhält man oft sogar ein Zertifikat, das die zusätzliche Kompetenz beweist. Viele Kurse bauen aufeinander auf, sodass man sich zwischen den einzelnen Lehrgängen auch eine Pause gönnen kann, um das neue Wissen anzuwenden oder zu festigen.