DAX-0,11 % EUR/USD-0,75 % Gold+0,65 % Öl (Brent)-0,04 %

Das Berufsbild technischer Lehrer im Kurzüberblick

Ein technischer Lehrer vermittelt seine Fachkenntnisse überwiegend in Lehrwerkstätten für behinderte Menschen und an berufsbildenden Schulen. Berufsschullehrer mit einem Meistertitel werden oftmals vorgezogen.

technischer lehrer
Foto: © Boscolo / http://www.pixelio.de

Ein technischer Lehrer hat genau wie andere Pädagogen die Aufgabe, seine Schüler zu lernwilligen, leistungsfähigen und verantwortungsvollen Personen auszubilden. Er muss in der Lage sein, Jugendlichen und jungen Erwachsenen seine fachlichen Kompetenzen so zu vermitteln, dass seine Schüler diese auch verstehen und im späteren Arbeitsleben einsetzen können. In der Regel lässt sich dieses Fachwissen nur mithilfe von pädagogischem Geschick, Verantwortungsbewusstsein und einem hohen Maß an Einfühlungsvermögen vermitteln.

Ein technischer Lehrer wird häufig auch als Fachlehrer oder Lehrer für Fachpraxis bezeichnet. Er ist überwiegend an berufsbildenden Schulen und in Lehrwerkstätten tätig. Die Zugangsvoraussetzungen für eine Zulassung als technischer Lehrer sind in den einzelnen Bundesländern häufig sehr unterschiedlich geregelt. Im Normalfall werden bei den Fachlehrern einige Jahre Berufserfahrung und oftmals auch ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine Anstellung als technischer Lehrer zu bekommen. In der Regel absolvieren technische Lehrer ihre eigene Ausbildung an einer Berufsschule für das Lehramt oder besuchen einen Studiengang zum Diplom-Berufspädagogen oder zum Diplom-Handelslehrer. Aber auch Personen mit einer abgeschlossenen Handwerkerausbildung können als technische Berufsschullehrer arbeiten. Handwerker mit einem Meistertitel werden hier bevorzugt eingestellt. Doch auch in diesem Fall gibt es bestimmte Voraussetzungen, die der angehende Berufsschullehrer zu erfüllen hat. In der Regel sollte die jeweilige Person zumindest fünf Jahre Erfahrung als Techniker oder Meister mitbringen. Zudem verlangen einige Bundesländer die Absolvierung einer Zusatzausbildung, welche im Normalfall ein bis zwei Jahre dauert. In dieser Ausbildung erlernen die angehenden Berufsschullehrer alle notwendigen pädagogischen Fähigkeiten. Quereinsteiger haben sich zudem einer besonderen Weiterbildung zu unterziehen. Darin bekommen sie alle erforderlichen Kenntnisse über das Schulrecht, die Schulorganisation und die Didaktik vermittelt.