Die staatlich geprüfte Kosmetikerin hat hohen Anspruch

Wer sich für die Ausbildung als staatlich geprüfte Kosmetikerin entscheidet, kann auf eine fundierte Ausbildung setzen, die auch in medizinischer Hinsicht Ansprüchen gerecht wird. Hier ist dekorative Kosmetik ein Teil.

Die Ausbildung zur Kosmetikerin kann über viele Wege erfolgen. Eine sehr fundierte und solide Ausbildung ist die als staatliche geprüfte Kosmetikerin. In dieser Ausbildung ist nicht nur die dekorative Kosmetik gefragt, sondern auch medizinische Anteile sind hier im Lernprogramm enthalten. So kann die staatlich geprüfte Kosmetikerin sowohl im kosmetischen und dekorativen Bereich tätig sein, sich aber auch der eher medizinisch orientierten kosmetischen Behandlung widmen, die sich beispielsweise auch mit Hautproblemen und deren Lösung beschäftigt. In diesem Bereich der Kosmetik ist auch eine hohe Verantwortung in medizinischer Hinsicht enthalten und auch die Wiederherstellung der Hautgesundheit spielt eine erhebliche Rolle in diesem Berufszweig. Ein gepflegtes Äußeres ist seit jeher ein Wunsch des Menschen. Während in einigen Epochen medizinische Hautprobleme schnell Lösungen in kosmetischer Hinsicht erfuhren, ist die Erkenntnis inzwischen dahin gelangt, dass nur eine umfassende medizinische Behandlung der Haut optimale Basis für kosmetische Behandlungen liefert. Die Ausbildung als staatliche geprüfte Kosmetikerin ist sehr umfassend und verläuft über einen Zeitraum von drei Jahren.

In der Regel erfolgt die Ausbildung über private Institute, in denen die angehende Kosmetikerin die Kosten für ihre Ausbildung komplett oder zumindest teilweise selbst tragen muss. Voraussetzung für die Ausbildung hier ist immer mindestens die Fachoberschulreife. Zudem erwarten die Ausbildungsinstitute die Vorlage eines Gesundheitszeugnisses, um Infektionsrisiken bei Behandlungen so gering wie möglich zu halten. Sowohl die Gesichts- als auch die Körperbehandlung wird gelehrt in der Ausbildung und hier ist ein fester Teilbereich die medizinische Kosmetik, bei der sowohl Aknebehandlungen, als auch Cellulite-, Camouflage- und Anti-Aging-Behandlungen gelehrt werden. Die angehende Kosmetikerin muss weiterhin ein Praktikum durchlaufen, das sich jeweils über mindestens einen Monat erstreckt und das in ein kosmetisches und ein dermatologisches unterteilt ist. Die Arbeitsmöglichkeiten für die staatlich geprüfte Kosmetikerin sind vielfältig und reichen bis hin zur Hautklinik als Arbeitsplatz.