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Tipps, damit das Interpretation verfassen leicht fällt

Interpretationen sind vor allem im Deutsch-Unterricht eine unbeliebte Pflicht-Aufgabe. Dabei könnte es deutlich leichter fallen, wenn man sich an ein paar Tipps hält, wie man eine Interpretation verfassen sollte.

Die meisten Menschen werden sich noch an ihre Schulzeit erinnern können und an Fächer, die mehr oder weniger Spaß bereitet haben. Hierbei werden Sport und Kunst wahrscheinlich in den meisten Fällen zu den beliebten Fächern zählen. Mathematik und Deutsch findet man wohl eher bei den unbeliebten Fächern. Dass der Deutsch-Unterricht nicht immer spannend und für die Schüler ansprechend ist, liegt vor allem an den oftmals langwierigen und reizlosen Aufgaben. Eine dieser Aufgaben, die allerdings dennoch jedem Schüler früher oder später begegnet, ist das Verfassen einer Interpretation.

Man kann zu verschiedenen Textsorten eine Interpretation verfassen. So stößt man im Laufe des Deutsch-Unterrichts sicherlich auf Gedichts-, Roman oder Kurzgeschichten-Interpretationen. Der Aufbau ist für gewöhnlich sehr ähnlich. Zunächst verfasst man eine Einleitung mit den wichtigsten Eckdaten, wie beispielsweise dem Namen des Autors, worauf eine kurze Inhaltsangabe des vorliegenden Textes folgt. Anschließend arbeitet man sich chronologisch durch den Text und versucht, wichtige Passagen zu analysieren. Hierbei kommt es auf den Inhalt des Textes und die benutzten Stilmittel, z. B. Metaphern an. Abschließend fasst man seine Ergebnisse noch kurz zusammen. Damit das Interpretation verfassen auch gelingt, gilt es folgende Aspekte zu beachten:

In der Einleitung sollten keine wichtigen Eckdaten fehlen. Dies beinhaltet stets auch die Epoche, in der der Text verfasst wurde, bei Gedichten zusätzlich noch unter anderem den Aufbau und das Reimschema. Für die Inhaltsangabe gilt grundsätzlich: kurz fassen. Eine Inhaltswiedergabe, die unnötige Details enthält, ist in diesem Fall zu kritisieren. In der Regel kann man jeden Text in wenigen Sätzen zusammenfassen. Die nachfolgende Analyse muss nachvollziehbar und schlüssig sein. Es bringt nichts, zwanghaft an unbedeutenden Stilmitteln eine Bedeutung erkennen zu wollen. Auch sollte man eher wenige, wichtige Punkte herausarbeiten als viele unbedeutende Aspekte. Unter keinen Umständen zu vernachlässigen sind bei der gesamten Interpretation Rechtschreibung und Grammatik. Leichte Fehler fallen schnell unangenehm auf.