Aluminium Gartenmöbel für die entspannte Freiluftsaison

Das Aluminium wurde 1808 von dem britischen Chemiker Sir Humphry Davy entdeckt. Aber erst im Jahr 1825 konnte es von dem dänischen Physiker Hans Christian Ørsted hergestellt werden.

Das Leichtmetall mit der silbergrauen Oberfläche besticht durch seine vielfältigen Materialeigenschaften, die auch für die Herstellung von Freiluftmöbeln optimal sind. Aluminium lässt sich sägen, schleifen, gießen und in jede Form biegen. Im Gegensatz zu Mobiliar aus Holz, Eisen oder Kunststoff kann es weder faulen noch rosten oder durch Algenbildung hässliche Beläge bekommen, wie es bei lange draußen gelagerten Kunststoffmöbeln geschieht. Aus Aluminium-Hohlprofilen- und Blechen gefertigte Möbel zeichnen sich zudem durch ihre vergleichsweise Leichtigkeit in Gewicht und Optik aus. Sie sind stabil, langlebig und bei jeder Witterung korrosionsbeständig. Eine zusätzliche dünne Pulverbeschichtung schützt sie außerdem vor Kratzern oder Druckstellen. Angenehm ist auch, dass Möbel aus reinem Aluminium praktisch keine Pflege brauchen. Vorhandener Schmutz kann einfach mit Wasser und einem milden Haushaltsreiniger abgewaschen werden.

Reizvoll und im Trend sind Materialkombinationen wie Sessel oder Liegen, die zum Beispiel aus einem Aluminium-Grundgestell und einer Sitzauflage aus elastischem Kunstfaser-Geflecht bestehen. Polyrattan-Geflecht ist ähnlich pflegeleicht wie das Metall. Nur bei permanenter UV-Strahlung kann der Kunststoff über die Jahre hinweg spröde werden. Hier helfen bei Nichtbenutzung die Lagerung des Mobiliars im Schatten oder entsprechende Abdeckhauben. Wegen des natürlichen Erscheinungsbildes ist auch der Mix des Grundmaterials mit Edelhölzern beliebt. Besonders Teakholz trotzt der Witterung durch seinen hohen Ölanteil. Mit der Zeit kann sich auf der Holzoberfläche jedoch eine graue Patina bilden. Dagegen hilft eine regelmäßige Behandlung mit Teaköl. Aluminium-Gartentische werden gern mit Tischplatten aus Holz, Glas oder Kunststein kombiniert. Sind Glas oder Holz vergleichsweise anspruchslos in der Pflege, ist der auf der Basis von Steinmehl gefertigte Kunststein wegen seiner offenporigen Struktur erheblich empfindlicher. Fette und dunkle Flüssigkeiten können nach längerer Einwirkung nicht mehr ohne sichtbare Spuren entfernt werden.

Die Preisspanne für die Outdoor-Möbel schwankt beträchtlich. Kleine Hocker etwa gibt es schon zum Durchschnittspreis von 20 Euro, einfache Gartenstühle ab knapp 60 Euro. Sessel, Tische, Bänke oder ganze Gartenensembles aus der mittleren und gehobenen Kategorie können je nach Qualität und Verarbeitung von mehreren Hundert bis zu , mehreren Tausend Euro kosten.