DAX-0,22 % EUR/USD+0,05 % Gold+0,12 % Öl (Brent)-2,32 %

Das Pampasgras gehört zu den schmückenden Süßgräsern

Das Pampasgras ist eine Pflanze, die zu den Süßgräsern gehört. Es ist eine sehr dekorative Pflanze, die auch im heimischen Garten gut gedeihen kann. Als Solitärstaude wird sie in Gärtnereien für den Garten vertrieben.

Das Pampasgras wird in der Botanik als Cortadenia selloana bezeichnet und gehört hier zu den Süßgräsern, die auch in europäischen Gärten gedeihen und somit in Gartenbetrieben als sogenannte Solitärstauden verkauft werden. In der Natur findet sich das Pampasgras in Südamerika, hier speziell in Uruguay, in Brasilien sowie auch in Argentinien, von wo aus es nach Europa gebracht wurde und hier seither auch sehr gut gedeiht. Wenn das Pampasgras für den eigenen Garten als Anschaffung geplant ist, sollte hier auf besondere Bodenverhältnisse geachtet werden, die diese Staude unbedingt benötigt. Der Boden, in dem dieses Gras eingesetzt werden soll, muss sehr durchlässig sein und einen hohen Humusanteil aufweisen. Ist Staunässe im Erdreich gegeben, dann ist es sinnvoll, vor dem Einsetzen des Grases eine Drainage in den Boden einzubringen, die für das notwendige Abfließen des Stauwassers sorgt und die Wurzeln des Grases vor dem Verfaulen schützt. Insgesamt reagiert das Gras sehr empfindlich auf Staunässe aber auch auf sonstige übermäßige Nässe. So ist es für den Winter sehr wichtig, dass die Staude hier zusammengebunden wird, damit das Regenwasser an den Halmen besser ablaufen kann. Auch intensives Mulchen erleichtert dem Gras das Überwintern erheblich und erhöht die Lebensdauer. Ist das Frühjahr erreicht, sollte das Gras auf eine Länge von rund 20 Zentimetern zurückgeschnitten werden, damit es dann in der warmen Jahreszeit neu austreiben und wachsen kann.

Sowohl auf der Terrasse als auch am Gartenteich kann sich das Gras als echter Blickfang erweisen, der einen sehr exotischen Charakter hat. Ist der September erreicht, dann sind am Gras bis in den Oktober hinein Blüten zu bewundern, die große und silberweiße Schweife ausbilden. Die Blätter sind in ihrer Färbung graugrün und sind mit sehr scharfen Zähnen an den Kanten versehen, weshalb gerade kleine Kinder vom Gras ferngehalten werden sollen, um mögliche Verletzungen zu vermeiden. An einem sehr sonnigen und warmen, zudem geschützten Standort gedeiht die Pflanze am besten. Auch der nährstoffreiche Boden ist sehr wichtig. Im Sommer benötigt die Pflanze regelmäßige Wässerung, was gerade für lange Trockenperioden wichtig ist.