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Die Petroleumlampe – Licht im nostalgischen Gewand

Die Petroleumlampe unterscheidet sich in ihrer Funktionsweise nach Dochtlampen, Starklichtlampen und Petroleum-Glühlampen. Sie ist auch heute noch zur Beleuchtung im Außenbereich erhältlich.

So etwas gibt es noch? Ja, die gute alte Petroleumlampe ist längst noch nicht aus der Mode. Im Internet sowie bei Outdoor- und Campinggeschäften sind sowohl Ersatzteile für alte Modelle als auch neue Lampen erhältlich. Dabei sollte man jedoch bei der Auswahl einer Petroleumlampe ein wenig auf die Herkunft schauen: Die billige Petroleumlampe aus Fernost ist häufig nämlich ihr Geld nicht wert. Den anders als historische und hochwertige Modelle, die überwiegend aus Messing hergestellt werden, werden die Fernostlampen oft aus billigem Blech produziert. Ein Vergleich der verschiedenen Lampen lohnt sich also.

Bei der Auswahl kommen unterschiedlich Modelle in Betracht, die sich insbesondere durch ihre Funktionsweise unterscheiden. Insgesamt gibt es dabei drei unterschiedliche Funktionsweisen. Bei der Docht- oder Luftzuglampe steigt das Petroleum aus dem Tank durch die Kapillarwirkung im Docht nach oben wo es angezündet wird. Mittels des Brenners, in welchem der Docht gehalten wird, wird die Luftzufuhr geregelt und der Glaszylinder schützt die Flamme und sorgt durch die Kaminwirkung für bessere Verbrennung. Unterscheiden muss man die Dochtlampe noch nach den Varianten Flammscheibenbrenner, Kosmosbrenner und Flachbrenner. Der Kosmosbrenner hat einen oben kreisförmig zusammenlaufenden Docht. Die Flammscheibe wird über dem Dochtende platziert, so dass die Flamme um die Scheibe herum lodert. Dadurch wird sie groß und besonders hell. Flachdochtbrenner schließlich haben eine besonders lange Brennzeit. Anders bei den Starklichtlampen, denn diese verfügen an Stelle des Dochtes über einen Brennkörper, auch Glühstrumpf genannt. Wie der Name schon sagt brennen diese Lampen wesentlich heller als die Dochtlampen. Eine Kombination beider Funktionsweisen findet man bei den Petroleum-Glühlichtlampen. Hier wird zunächst das Petroleum mittels eines Dochtes angesaugt, um dann beim Verbrennen den Glühstrumpf zum Leuchten zu bringen.

Neben der Wahl der richtigen Lampe spielt natürlich auch der richtige Brennstoff eine Rolle. Denn die Gefahr der Verwechslung ist groß. So wird das Erdöl oder Rohöl im englischsprachigen Raum nämlich als Petroleum bezeichnet. Doch dieses würde bei der Verbrennung zu einer starken Geruchs- und Rußbildung führen. Petroleum, welches auch als Kerosin bezeichnet wird, entsteht allerdings erst bei der Destillation von Erdöl.

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