Haus & Garten: Kunstrasen für Terrasse und Balkon

Kunstrasen eignet sich nicht nur für Fußballfelder. Auch auf Balkon und Terrasse kann die Rasen-Nachbildung verlegt werden und verleiht dem Außenbereich ein natürlich grünes Aussehen.

kunstrasen
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Kunstrasen oder Kunststoffteppiche werden aus Kunststoffen hergestellt und ähneln einer echten Rasenfläche. Der im Tuftverfahren hergestellte Kunststoffrasen besteht meist aus Polypropylen, Polyethylen oder Polyamid. Das Trägergewebe wird mit einer Latexschicht versehen. Mit seinem Aufbau entspricht der Kunstrasen in etwa einem herkömmlichen Teppich.

Der natürlich aussehende Kunstrasen kommt vor allem auf Sportplätzen zum Einsatz. Viele moderne Fußballfelder sind mit einem haltbaren Kunstrasenplatz ausgestattet, der auch bei schlechtem Wetter bespielt werden kann. Kunstrasen benötigt weniger Pflege wie Naturrasen und ist zudem sehr belastbar. Feldhockey wird fast nur noch auf Kunstrasenplätzen gespielt. Auch Golfer schätzen die Vorteile eines Kunstrasens, der als Putting Grün auch im heimischen Garten eingerichtet werden kann. Putting Grüns aus Naturrasen müssen täglich gepflegt werden, so dass Kunstrasenplätze für die private Nutzung deutlich besser geeignet sind.

Viele Hausbesitzer entdecken den Kunstrasen auch für Balkon, Terrasse und Gartenterrasse. Mit einem hochwertigen Kunstrasen lassen sich auch langweilige Betonflächen in einen fast natürlich wirkenden Rasen verwandeln. Der Pflegeaufwand ist gering. Im Fachhandel werden unterschiedliche Kunstrasensorten angeboten, die sich auch in Qualität und Optik voneinander unterscheiden. Günstige Meterware wird von jedem Baumarkt geführt. Besonders hochwertiger Kunstrasen ist auf einer Schaumstoffschicht gebettet und vermittelt ein natürliches Trittgefühl. Speziell für moderne Dachterrassen lohnt sich die Investition in einen etwas teureren Kunstrasen, der sich bestens in die Terrassengestaltung einfügt.

Kunstrasen ist immer teurer als Naturrasen. Der künstliche Rasen wird in Bahnen angeboten, die sauber nebeneinander verlegt werden müssen. Die Bahnen fügt man dabei an ihren Nahtstellen zusammen und fixiert alles mit einem Kunstrasenklebstoff. Der Klebstoff muss anschließend eine Weile aushärten. Dann wird der Kunstrasen mit Gummigranulat oder Quarzsand aufgefüllt. Alle Kunstrasenflächen müssen für eine Wasserabführung bei Regen ausgelegt sein. Kunstrasen kann unter anderem auf Asphalt verlegt werden. Im Fachhandel werden unterschiedliche Rasenhöhen und -dichten angeboten, und auch farbiger Kunstrasen ist erhältlich.