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Haustüren sind Tore zur Privatsphäre des Einzelnen

Haustüren sieht man mitunter schon an, wer dahinter wohnt, schließlich gelten Haustüren als Visitenkarte eines jeden Hauses und sprechen ganze Bände.

Haustüren schützen die Bewohner des Hauses vor unerwünschten Blicken und Gästen, vor Lärm und anderen Umwelteinflüssen. Außerdem geben sie dem Haus die ganz persönliche Note. Haustüren kann man von der Stange kaufen oder aber individuell in Sonderanfertigung erstellen lassen. Türen aus dem Baumarkt sind billiger, es besteht auch eine gewisse Auswahl, aber eine individuelle Gestaltung ist nicht möglich. Da kann es auch passieren, dass in einer Siedlung die gleiche Haustür immer wieder zu sehen ist, obwohl die Häuser und Gärten eher individuell angelegt sind. Es gibt aber neben den ästhetischen Anforderungen noch verschiedene andere, noch wichtigere Anforderungen an Haustüren, gerade in Bezug auf Funktion, Sicherheit, Schall- und Wärmeschutz. Natürlich reicht es nicht aus, wenn die Haustür massiv und kompakt ist und eine hohe Widerstandsklasse bietet, ohne dass eine vernünftige 3-fach-Bolzenverriegelung eingesetzt wurde. Auch das Türband muss eine gute Belastbarkeit aufweisen. Und wenn diese Einbruch hemmende Lösung nun doch vorhanden ist, muss aber auch nach den Schwachpunkten bei den Fenstern und anderen Einstiegsmöglichkeiten gesehen werden. Sonst kann man die Haustür gleich offen stehen lassen. Das gleiche gilt auch in Bezug auf Lärm. Billige Haustüren genügen oftmals nur den Mindestanforderungen und sind daher sehr hellhörig, in beide Richtungen. Schutz vor Wind und Wetter soll auch durch die Haustür geboten sein. Luftdichtigkeit bezieht sich auf die Belastbarkeit bei Wind, Schlagregendichtigkeit auf den Widerstand bei Wasser. Auch die Wärmedämmung spielt eine wichtige Rolle, sie muss über Wände, Fenster und auch die Haustür gegeben sein. Zurück zum ästhetischen Aspekt. Der Hausherr kann sich dank der beinahe unendlichen Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten verwirklichen. An der Haustür empfängt der Hausherr die Gäste und lädt sie ein, das Haus zu betreten. Den ersten Eindruck holen sich die Gäste aber schon, wenn sie vor der Haustür stehen. Schon die Wahl der Farbe kann entscheidend sein. Sie sollte zur Fassadenfarbe passen und nach Möglichkeit nicht zu knallig sein. Natürlich kann, wer mag, auch eine knallrote Tür einsetzen, aber ob diese Tür auf längere Zeit gefällt? Und die Nachbarn werden auch tuscheln. Das beste Material für Haustüren ist sicherlich Holz, da es sehr robust und widerstandsfähig ist. Gerne eingesetzte Holzarten sind Fichte, Lärche, Kiefer, Meranti und Eiche. Aber auch auf das Zubehör und die Beschläge kommt es an. Mit der richtigen Auswahl können Haustüren so schon Persönlichkeit entwickeln.

Diana Volkmer