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Schädlinge im Haus: Ungeziefer wieder loswerden

Besonders in den Sommermonaten tummeln sich gern kleine Krabbeltiere in den Haushalten. Nicht alle Schädlinge im Haus sind aber tatsächlich Ungeziefer während andere Tiere die Gesundheit beeinträchtigen können.

Kaum jemand wohnt tatsächlich allein in Haus oder Wohnung: Mehrere tausend Tierchen leben als Untermieter in deutschen Haushalten. Insekten und Krabbeltiere verirren sich besonders in den Frühjahrs-, Sommer- und Herbstmonaten auch ins Haus und stellen dort eine mehr oder weniger starke Belästigung dar. Einige Tiere sind sogar nützlich, andere verschmutzen die Lebensmittel und werden so zum ersthaften Gesundheitsrisiko.

Nicht jedes Krabbeltier, das mit einer unliebsamen Optik gesegnet ist, gehört auch tatsächlich zu den Schädlingen. Spinnen, die sich gern an den Wänden, Decken und Fenster fest setzen, verunsichern zwar die Damenwelt, sind aber eine nützliche Hilfe bei der Bekämpfung echter Schädlinge. Auch Ohrenwürmer kümmern sich um echte Schädlinge und sollten daher nicht getötet werden. Spinnen und Ohrenwürmer fangen andere Insekten.

Einige Schädlinge im Haus sind aber tatsächlich ein gesundheitliches Risiko. Zu ihnen gehören Schaben und Ameisen. Die kleinen Krabbeltiere schleppen den Dreck von Abfällen oder sogar von Fäkalien mit ins Haus und verteilen ihn auf den Nahrungsmitteln. Das klingt nicht nur eklig, sondern kann sogar in schweren Allergien oder Erkrankungen gipfeln. Weniger gefährlich sind zum Beispiel Brotkäfer, die von herum liegenden Backwaren angelockt oder gar mit ins Haus geschleppt werden. Andere Schädlinge wie Motten und Messingkäfer haben es hingegen eher auf die Kleidung, Teppiche und Tapeten abgesehen. Motten fressen sich etwa durch den Lieblingspullover oder Bettwäsche.

Um die Schädlinge im Haus gar nicht erst anzulocken, sollte Müll täglich weggebracht werden. Auch Essensreste in der Wohnung locken Ungeziefer an. Wichtig ist auch das tägliche Stoßlüften. Im Winter dürfen die Räumlichkeiten zudem nicht auskühlen. Undichte Stellen an Fenstern und Türen sollten, besonders bei Erdgeschosswohnungen, abgedichtet werden. Wenn sich das Ungeziefer aber erst einmal in den eigenen vier Wänden eingenistet hat, hilft oft nur noch die chemische Keule. Chemische Wirkstoffe gegen Ungeziefer und Insekten sind im Fachhandel erhältlich. Eine besondere Vorsicht ist bei der Anwendung aber geboten, wenn sich Kinder und Haustiere im Haushalt aufhalten.