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Sich für welchen Windschutz entscheiden?

Je nachdem, wo ein Windschutz angebracht werden soll und welche Zwecke er noch erfüllen soll, eignen sich unterschiedliche Materialien. Ein der natürlichsten Varianten sind dabei Pflanzen in Form von Hecken.

Besonders im Frühjahr und im Herbst kennt man dieses Wetter. Es ist herrlich warm in der Sonne, wenn nur der Wind nicht wäre. Leider weht dieser ausgerechnet besonders stark auf der Terrasse hinter dem Haus. Um nun noch diese schönen Tage ausnutzen zu können, muss ein Windschutz her. Doch wie soll dieser aussehen? Das Einfachste ist sicherlich die Errichtung eines Zaunes aus großen zwei mal zwei Meter Elementen, die es fertig aus Holz im Baumarkt zu kaufen gibt. Doch damit verbaut man sich auch gleichzeitig die Sicht.

Eine Möglichkeit, die jedoch in fast alle Gärten passt und dabei auch noch aus ökologischer Sicht optimal ist, ist dabei das Pflanzen einer Hecke. So hat man zwar auch nicht mehr unbedingt freie Sicht, aber man sitzt wenigstens weiterhin im Grünen. Zahlreiche Pflanzen lassen sich dafür in verschiedenen Höhen in einer Gärtnerei kaufen. Ideal sind hier vor allem Koniferen, die nicht nur schnell wachsen, sondern vor allem auch ganzjährig grün sind. Insbesondere die Thuja oder diverse Zypressenarten sind hier gut geeignet. Die einzige Pflege, die ein solcher Windschutz braucht, ist ein einmaliger Schnitt pro Jahr. Außerdem gibt es einige Arten, die dabei auch noch einen wohlriechenden Duft verströmen und darüber hinaus lästige Insekten vertreiben.

Bei der Planung eines solchen Windschutzes beziehungsweise einer Hecke steckt man zunächst mithilfe einer Schnur die Flucht ab, wo die Pflanzen später stehen sollen. Damit alle Gewächse im fertigen Zustand auch die gleiche Höhe haben, kann diese ebenfalls mit einer Schnur markiert werden, sodass sich eine einheitliche Pflanztiefe ergibt und man zum Schluss nicht zu viel einkürzen muss.

Eine weitere Idee für eine kombinierte Windschutzpflanzung ist das Erstellen eines Gerüstes, das mit rankenden Gewächsen bepflanzt wird. Auch hier hält der Handel wieder diverse Züchtungen und Arten bereit. Diese reichen von Wildem Wein, der im Herbst seine Blätter verliert, bis hin zu pittoresken Blühereignissen wie Waldrebe oder Blauregen. Man muss allerdings dabei beachten, dass einige Sorten sehr langsam wachsen und andere im Frühjahr rigoros zurückgeschnitten werden müssen.

Doch egal, wofür man sich letztendlich auch entscheidet, der nächste sonnige Tag auf einer windgeschützten Terrasse wird sicherlich für die getane Arbeit entlohnen.