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Wassersparen im Garten mit einem Gartenbrunnen

Leitungswasser wird immer teurer und ist zum Blumengießen fast zu schade. Mit einem Gartenbrunnen können die Pflanzen kostengünstig bewässert werden. Die verschiedenen Brunnentypen und anfallenden Baukosten.

Mit einem Gartenbrunnen wird das Grundwasser aus der Erde befördert. Ein moderner Gartenbrunnen entspricht der wachsenden Nachfrage nach alternativen Bewässerungsmethoden und schont zudem das Budget. Trinkwasser aus der Leitung wird immer teurer und strapaziert besonders bei größeren Bewässerungsflächen die Haushaltskasse. Ein Brunnen ist eine umweltfreundliche und kostengünstige Alternative für die Bewässerung der Gartenpflanzen.

Brunnen werden in ihre Bautypen unterschieden. Beliebt ist bei Gartenfreunden besonders der Schachtbrunnen, der aus dem Erdreich ausgehoben wird. Der Schacht muss bis zum Erreichen des Grundwassers gegraben werden. Schachtbrunnen sind maximal zehn Meter tief und benötigen einen niedrigen Grundwasserspiegel. Der gegrabene Schacht wird mit speziellen Bohrschachtringen, mit Beton oder Mauerwerk verkleidet. Schachtbrunnen haben eine ausreichende Speicherkapazität, liefern jedoch kein Trinkwasser. Zur Bewässerung des Gartens ist der Schachtbrunnen hingegen vollkommen ausreichend. Das Wasser wird mit einer geeigneten Pumpe aus dem Brunnen befördert. Berieselungssysteme lassen sich problemlos an den Brunnen anschließen.

Zur Bewässerung bietet sich auch ein Schlagbrunnen an. Dieser Gartenbrunnen fördert das Grundwasser über ein Rohr, das bis zu sieben Meter tief in die Erde reicht. Aufgrund der niedrigen Fördertiefe ist das Wasser nicht zum Trinken geeignet, ermöglicht aber eine Bewässerung von Rasen, Obst- und Gemüseanbauflächen.

Die beste Lösung stellt ein Bohrbrunnen dar. Bohrbrunnen reichen mindestens zehn Meter in die Tiefe und liefern eine gute Wasserqualität, die je nach Bodenbeschaffenheit, auch Trinkwasserqualität erreicht. Die Bohrung muss von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Gebohrte Gartenbrunnen kosten je nach Boden und Bohrtiefe mindestens 1.000 Euro beim Fachmann. Dazu kommen die Kosten für eine tatkräftige Tiefbrunnenpumpe.

Vor dem Brunnenbau sollte die Untere Wasserbehörde der zuständigen Verwaltung verständigt werden. Einige Brunnen benötigen eine Genehmigung, andere Brunnentypen können auch ohne Anmeldung bei der Behörde im Garten errichtet werden. Die Anmeldung erfolgt zum Zwecke des Grundwasserschutzes. Wenn Trinkwasser aus dem Brunnen gefördert wird, muss immer eine Anmeldung bei der Unteren Wasserbehörde erfolgen.

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