Altbau renovieren mit Pfiff

Wer einen Altbau renovieren möchte, der sollte auch gleich in die Zukunft schauen und möglichst die Gewinnung alternativer Energien mit einbinden.

Beim Altbau Renovieren fängt das künftige Sparen schon bei der Planung an. Vor allem Gebäude, die aus der Zeit vor dem II. Weltkrieg stammen, weisen häufig größere Lücken in der Isolierung auf. Hier meinte man, mit einem doppelschaligen Mauerwerk schon das Bestmöglichste getan zu haben. Heute stehen moderne Mittel zur Verfügung, die man auch bei Häusern anwenden kann, bei denen es Auflagen zum Denkmalschutz gibt.

Wer einen Altbau renovieren möchte, der sollte an den thermischen Schutz der Erdgeschossbereiche denken. Diesen Schutz kann man entweder an der Kellerdecke anbringen, oder man plant ihn in den Fußbodenaufbau mit ein. Hier könnte man beispielsweise mit einem Granulat arbeiten, in dessen Inneren sich ein Vakuum befindet. Ein Vakuum ist nicht in der Lage, Wärmeenergie weiterleiten zu können. Damit kann man der Energiefluktuation recht gut Einhalt gebieten.

Ähnliche Möglichkeiten kann man beim Altbau renovieren auch für die Dachböden einplanen, falls diese nicht zu Wohnzwecken ausgebaut werden sollen. Bei einem reinen Abstellboden kann man auch Fußbodenplatten verwenden, die an der Unterseite eine dicke Schicht aus Styropor aufweisen. Sie können genau wie MDF Platten verarbeitet werden. Möchte man den Dachboden ausbauen, sollte man eine Kombination aus Dampfbremse und Isolierwolle verwenden. Damit lässt sich derzeit die beste Isolation erzielen.

So genannte Kältebrücken sollte man beim Altbau renovieren auf jeden Fall vermeiden. Hier werden aus Kostengründen oft gravierende Fehler gemacht. Wenn man sich die sanierten Plattenbauten in den Großstädten anschaut, stellt man fest, dass die äußere Isolierung der Außenwände oftmals erst in Höhe des Fußbodens der Erdgeschossbereiche ansetzt. Das ist an der falschen Stelle gespart, denn hier ist die Bildung von Feuchtigkeit und in der Folge Schimmelpilz förmlich vorprogrammiert.

Die neueste Errungenschaft beim Altbau renovieren sind Fenster und Türen mit Dreifachverglasung. Sie sind auch in Ausführungen zu haben, bei denen man alle möglichen Denkmalschutzauflagen erfüllen kann. Das bedeutet, die notwendigen Stege können sowohl innen und außen als auch zwischen den Scheiben angebracht werden. Man kann diese Fenster sowohl in Echtholzausführungen als auch mit einem modernen Kunststoffrahmen kaufen, bei denen es sogar möglich ist, Durchführungen für Jalousien- und Rollladenzüge mit zu integrieren. Auch bei der möglichen Farbgestaltung gibt es hier kaum Grenzen.

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