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Badewanne einbauen - es muss aber unbedingt dicht sein

Wenn sich ein Heimwerker an das "Badewanne einbauen" wagt, sollte er nicht ganz unbedarft sein. Wenn später das Wasser aus der Wanne nicht richtig abläuft, sondern andere Wege geht, kann es sehr teuer werden.

Kritischer Punkt beim Badewannen einbauen ist die Dichtheit des Abflusses. Wenn da ein Fehler passiert, kann es sehr teuer werden. Eine durchweichte Decke, ein durchfeuchteter Fliesen-Untergrund oder gar ein Wassereinbruch in der darunter liegenden Wohnung - wer sich nicht sicher ist, sollte besser einen Fachmann mit dem Einbau beauftragen. Im anderen Falle ist es kein Problem, sich das nötige Material zu beschaffen.

Falls bereits eine Badewanne eingebaut ist, diese aber unansehnlich geworden ist und ersetzt werden soll, hat man es etwas einfacher. Die Zuleitung und die Abwasserleitungen sind vermutlich noch in Ordnung und müssen nicht ersetzt werden. Falls doch - oder wenn man den Innenausbau des Badezimmers selbst machen möchte -, gilt auch hier absolutes Dichtheits-Gebot.

Eine neue Badewanne (genaues Ausmessen nicht vergessen) gibt es im Baumarkt oder Fachhandel. Bad-Ausstellungen gibt es auch beim Großhandel, wo man sich Ideen holen kann. Allerdings liefern diese Großhändler meist nur an Sanitärbetriebe. Dieser Bezugsweg dürfte beim Selbsteinbau nicht so günstig sein. Im Baumarkt kann man auch alles andere bekommen: Rohrmaterial, Zulaufhahn, Dichtmaterial, Fliesen, Silikon, Holz für den Fliesen-Unterbau - und das Werkzeug, falls man dieses noch nicht besitzt.

Zunächst beginnt das Badewanne einbauen mit dem Aufstellen und Ausrichten der Wanne. Im Zweifel sollte man dem Ablauf eher mehr Gefälle geben - das Wasser kann dann schneller ablaufen. Nach dem Verankern der Wanne muss die Dichtheit des Abflusses geprüft werden. Dann kommt die Unterkonstruktion für die Seitenfliesen an die Reihe, dann das Fliesen selbst. Falls die Wandfliesen schon vorhanden sind, müssen diese eventuell angepasst werden. Vielleicht muss man eine Fliesenreihe abschlagen und neu fliesen. Falls das alte Muster nicht mehr erhältlich ist, sollte das kein Beinbruch sein. Ein etwas abgesetztes Muster oder eine andere Farbe sieht vielleicht ganz gut aus; das Format sollte allerdings nicht abweichen. Am Schluss wird dann noch der Spalt zwischen Fliesen und Wanne abgedichtet. Auch hier gilt: eher mehr Dichtmaterial verwenden, damit es auch wirklich dicht ist, als am falschen Ende zu sparen.