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Bangkirai Holz – ein sehr haltbares Holz für Terrassen

Holz wird auch im Außenbereich als natürlicher Baustoff geschätzt. Aber man wünscht sich eine bessere Beständigkeit gegen die Witterung und auch eine geringere Pflegebedürftigkeit. Bangkirai Holz ist eine Lösung.

Holz ist ein natürlicher und nachwachsender Rohstoff, der seit Jahrtausenden im Baubereich eingesetzt wird. Die hier bekannten Holzarten haben aber meist den Nachteil, dass sie beim Einsatz im Außenbereich der Pflege bedürfen. Zwar wäre es nach wie vor die beste Methode, das Holz ohne jeden Anstrich zu belassen. Allerdings wird die sich dann einstellende Verfärbung als nicht gut aussehend empfunden. Dann wird das Holz gestrichen – und wenn einmal mit Farbe gearbeitet wird, muss dies immer wieder wiederholt werden. Dies ist lästig. Wenn man das Holz aber nicht pflegt, wird es schnell rissig. Feuchtigkeit dringt ein, und ein Schaden innerhalb weniger Jahre ist vorprogrammiert. Dazu kommt noch, dass die besonders harten und haltbaren heimischen Sorten wie Eiche recht teuer sind.

Heute im Zeitalter der Globalisierung liegt es daher nahe, in anderen Ländern nach gleichwertigen oder gar besseren Hölzern zu suchen. Eines dieser Hölzer ist Bangkirai Holz. Es stammt von einem Laubbaum, der im Südosten Asiens zu Hause ist. Da er sich ähnlich wie unsere Ahornbäume durch geflügelte Samen vermehrt, kommt er relativ häufig vor. Zwar gibt es in den das Holz liefernden Ländern teilweise bereits eine Waldbewirtschaftung. Es ist nicht auszuschließen, dass hier gekauftes Holz aus Raubbau stammt und dadurch die für das Klima wichtigen Regenwälder geschädigt werden.

Bangkirai Holz ist ein Handelsname. Sein richtiger Name lautet Yellow Balau. Je nach Herkunft wird es auch Sal, Selangan Batu, Tang oder Yakal. Es ist sehr hart und schwer, besteht gegen Pilze und Insekten und weist kaum Verzug auf, so dass es günstig zu verarbeiten ist. Ein Terrassenbelag aus Bangkirai Holz soll etwa 15 bis 25 Jahre halten. Meist wird es dazu mit geriffelter Oberfläche geliefert, damit das Wasser besser abfließen kann. Auf eine fachgerechte Verlegung mit entsprechendem Unterbau und leichter Neigung ist zu achten. Die Schrauben sollten rostfrei sein. Wie für anderes Holz gilt aber auch hier: naturbelassen ist mit einer Verfärbung zu rechnen. Wem diese nicht gefällt, kann das Holz mit geeignetem Hartholz-Öl behandeln – und muss dies dann jährlich wiederholen. Zur Reinigung wird grüne Seife empfohlen.