Die Vorwandinstallation bringt Flexibilität ins Bad

Die Installation moderner Bäder erfolgt fast ausschließlich mit Hilfe der Vorwandinstallation. Diese Revolutionierung der Installationsarbeiten erlaubt eine flexible, kostengünstige und kreative Badgestaltung.

Wer heutzutage einen Neubau oder die Renovierung seines Bads plant, hat es leichter als noch vor einigen Jahren. Vorbei sind die Zeiten, als die Verlegung von Wasser- und Abwasserrohren noch mit anstrengenden, langwierigen und schmutzintensiven Stemmarbeiten verbunden waren. Vorwandinstallation ist das Zauberwort und der Name der neuen Technik, mit der die Sanitärinstallation revolutioniert wurde. Ermöglicht wurde die Vorwandinstallation durch moderne Trockenbau-Techniken und Installationsmaterialien. Mit der Vorwandinstallation geht die Verwendung neuer Materialien für das Leitungssystem einher. Moderne Kupferrohre erhalten sichere Quetschverbindungen oder werden von vornherein durch biegsame Schläuche ersetzt, die sich flexibel hinter der Vorwand verlegen lassen.

Die modernste Methode der Vorwandinstallation stellen vorgefertigte Sanitärbausteine dar, die komplett geliefert und nur noch mit den Wasser- und Abwasserleitungen verbunden werden müssen. Die Verwendung dieser Bausteine ist einfach und ermöglicht kurze Installationszeiten, schränkt aber die Flexibilität ein wenig ein. Am weitesten verbreitet ist daher die Vorwandinstallation, die mit Hilfe von Montagerahmen und Trockenbauplatten hergestellt wird. Montagerahmen für die Vorwandinstallation sind stabile Metallrahmen, die exakt einstellbar sind und an der Wand oder am Boden verschraubt werden. In diesen Montagerahmen werden alle Leitungen und Anschlüsse befestigt, bis hin zum Hinterwand-Spülkasten für das WC. Verstrebungen für die stabile Befestigung von Waschbecken, WC und anderen Sanitäreinrichtungen sind in diesen Montagerahmen enthalten.

Sobald alle notwendigen Leitungen und Objekte befestigt sind, erfolgt die Verkleidung des Montagerahmens mit Gipskarton- oder Spanplatten in einer feuchtigkeitsbeständigen Qualität. Die Öffnungen für Wasser- und Abwasseranschlüsse sowie zur Anbringung der Sanitärobjekte werden durch die Verkleidung hindurchgeführt. Nach Fertigstellung der Verkleidung können die Wände wie gewohnt bearbeitet werden, indem man Fliesen darauf klebt oder sie einfach verputzt. Zum Schluss müssen nur noch die Sanitärobjekte befestigt und angeschlossen werden. Durch die Einfachheit der Vorwandinstallation ist die Badplanung wesentlich flexibler geworden, denn es ist nicht mehr erforderlich, alle Objekte dort anzubringen, wo die Anschlüsse aus der Wand ragen. Verlängerungen von Wasser- und Abwasserleitungen können hinter dem Montagerahmen durch das gesamte Bad geführt werden.

Inhalt

Rubriken