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Sisal Bodenbelag besteht aus sehr robuster Naturfaser!

Inzwischen wird ein Sisal Bodenbelag besonders wegen seiner Umweltfreundlichkeit vielfach gepriesen. Bei zu hoher Raumfeuchtigkeit schrumpfen jedoch die Sisalfasern zusammen, so dass sich der Belag auch verkürzt!

Sisal Bodenbelag wird aus Sisal hergestellt. Mit Sisal sind die Blattfasern bestimmter Agaven gemeint. Zu diesen Agaven zählt auch die Sisal-Agave. Sisal ist demnach eine Naturfaser. Historisch betrachtet wurde Sisal erst seit dem 19. Jahrhundert gebraucht. Obgleich Sisal inzwischen von vielen künstlich hergestellten Fasern verdrängt wurde, ist Sisal noch immer eine der Naturfasern, die weltweit wichtig ist. So werden beispielsweise neben Bodenbelägen noch heute Seile oder auch Taue aus Sisal gefertigt. Auch Matratzen werden mit Sisal gefüllt. Zur Herstellung von Textilien ist Sisal jedoch nicht einsetzbar.

Die Fasern der Agaven, die man Sisal nennt, zeichnen sich dadurch aus, dass sie mehrzellig und gerade sind. Dennoch sind die einzelnen Zellen verhältnismäßig kurz, so dass sich Sisal nicht spinnen lässt. Deswegen verwendet man zur Verarbeitung auch stets Bündel von Fasern. Zudem bestehen die Sisal-Fasern zu über 50 Prozent aus Cellulose. Daneben finden sich einige andere Bestandteile, die Sisal etwa im Vergleich zu Bast erheblich härter machen. Sisal ist sehr zäh und auch zugfest, stellt also eine äußerst robuste Naturfaser dar. Reißbar ist Sisal nicht.

Die Agaven, die man zur Sisalgewinnung benötigt, findet man in Ländern unterschiedlicher Kontinente, weswegen Sisal auch in aller Welt Abnehmer und Nutzer findet. Besonders aber in Brasilien, China oder auch Tansania sind Sisal-Agaven anzutreffen.

Viele Menschen entscheiden sich heute für einen aus Sisal gefertigten Bodenbelag, der im Handel von vielen Unternehmen zu unterschiedlichen Preisen angeboten wird. Ein Sisal Bodenbelag ist besonders umweltfreundlich, eben weil er aus Naturfasern, die ökologisch abbaubar sind, gefertigt wurde. Allerdings sind Sisal Bodenbeläge niemals dimensionsstabil, das heißt, in ihrer Form beständig. Dies liegt darin begründet, dass Sisalfasern hygroskopisch sind, also Wasser anziehen. Ist ein Raum, in dem ein aus Sisal gefertigter Bodenbelag verlegt wurde, relativ feucht, so schrumpfen die Sisalfasern zusammen, der Bodenbelag verkürzt sich also. Deswegen sollte Sisal in eher trockenen Räumen als Bodenbelag eingesetzt werden!

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